Kegelclub „die (K)alleschmiesser“
Aus sieben Paaren wurden sieben Kegler
- Der Kegelclub „die (K)alleschmiesser“ feiert in diesem Jahr sein 45-jähriges Bestehen.
- Foto: Stock.Adobe.com/OlafGedanitzCreative
Frechen-Grefrath (lk). „45 Jahre im Leben eines aktiven Vereins ist schon beachtlich, zumal die Zahl der Kegelbahnen hier in Frechen und damit auch die der Kegler in den letzten Jahren deutlich abgenommen hat“, ist der Kegelclub „die (K)alleschmiesser“ überzeugt und erinnert an seine Gründung im März 1981 und die ersten Kegelpartien im Juni des selben Jahres.
Seitdem findet alle vier Wochen ein Kegelabend statt. Es gibt eine Monatsmeisterpartie mit sechs Bildern; das Gesamtergebnis führt zu einer Jahresmeisterschaft. – jeweils für die Männer als auch für die Damen. Im Rahmen einer „Jahreshauptversammlung“ ist die Ehrung der Jahresmeisterin und des Jahresmeisters ein wichtiger Tagesordnungspunkt. Jahrelang sorgte das mittlerweile verstorbene Mitglied Willi Becker aus Grefrath für die aufwendigen Trophäen; heute gibt es nur noch Urkunden aus dem Computerdrucker, wenn auch in Farbe und mit viel Akribie hergestellt. „Die Satzung sah ursprünglich sieben Ehepaare als Mitglieder vor, heute sind wir nur noch zu sieben – vier Damen und drei Herren“, scheibt uns (K)alleschmiesser Hans Porschen. Alle zwei Jahre geht die Truppe auf eine mehrtägige Kegeltour; in Deutschland zählten beispielhaft Hamburg, Berlin, der Spreewald, Oberhof in Thüringen zu den Zielen. Aber manche Reisen führten auch ins Ausland: Kopenhagen, der Brengenzer Wald, Paris wurden besucht.
Während früher das Haus Meyer in Habbelrath als „Heimat“ des Kegelclubs diente, ist es seit vielen Jahren schon der „Fuchsbau“ in Grefrath. Regie führt hier Bernd Giesen als „Präses“, aber auch an der Einstell-Automatik, während Theo Wirtz die Last des Schreibers trägt. Seine Ehefrau Margret führt die Kasse. Präsident Bernd Giesen ist mit Abstand derjenige, der die meisten Jahresmeisterschaften errungen hat. Bei den Damen liegen Erika und Franzi Giesen vorne.
Die sieben Restmitglieder wollen weitermachen, so lange es geht, und sich zurufen: „Ein Dreifach Gut Holz!“
Redakteur/in:Lars Kindermann aus Rhein-Erft |
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