In meiner Arbeit begegnen mir Menschen, die nicht deshalb kommen, weil sie nicht trauern können, sondern weil sich etwas in ihnen festgefahren anfühlt. Nicht immer vordergründig, nicht immer klar benennbar, aber spürbar. Es ist eher ein Zustand, in dem vieles gleichzeitig da ist: Verlust, Leere, vielleicht auch Unruhe oder das Gefühl, irgendwie funktionieren zu müssen, obwohl innerlich etwas ganz anderes passiert. Was mich dabei immer wieder berührt, ist, wie stark die Vorstellung ist, Trauer...