Wasser marsch bei 30 Grad
Leistungsnachweis der Jugendfeuerwehren

Ein letzter Handgriff der Feuerwehrkameradinnen Lea (li.) und Antonia der Feuerwehr Rheinbach und der Befehl „Wasser Marsch“ konnte kommen. | Foto: Steimel
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  • Ein letzter Handgriff der Feuerwehrkameradinnen Lea (li.) und Antonia der Feuerwehr Rheinbach und der Befehl „Wasser Marsch“ konnte kommen.
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Rhein-Sieg-Kreis. Den ganzen Tag lang hörte man immer wieder kurze Signale des Martinshorns der Feuerwehr und rund um das Feuerwehrhaus in Ruppichteroth parkten ausschließlich die roten Einsatzfahrzeuge und Mannschaftstransportwagen. Mehr als 600 Jugendliche aus dem gesamten Rhein-Sieg-Kreis waren angereist und angetreten, ihren jährlichen Leistungsnachweis zu erbringen. Kein Wettbewerb im herkömmlichen Sinne, kein Ringen um Medaillen und Urkunden, sondern eine Leistungsprüfung, die mögliche technische Mängel oder Abläufe in den Gruppen transparent werden lässt. 50 Jugendfeuerwehrgruppen aus dem gesamten Rhein-Sieg-Kreis traten jeweils in Neunergruppen an und stellten sich der Jury aus erfahrenen Feuerwehrmännern und -frauen.

In einem Feuerwehrtechnischen Teil wurde ein Löschangriff mit Wasserentnahme an öffentlichen Gewässern gefordert. Neben der technischen Realisierung dieser Übung mit Schläuchen und Kupplungen kam es hier speziell auch auf das Meldewesen an. Nach dem Verlegen der Saugleitung und Anschließen der Löschschläuche erklang laut der Ruf „Wasser Marsch“ über den Kunstrasenplatz, quasi der Abschluss dieser Übung. Im sportlichen Teil traten die Gruppen in einem Staffellauf an und mussten Hindernisse bewältigen. Letztlich gab es Gesprächsrunden mit den Gruppen, die neben Feuerwehrwissen auch Allgemeinwissen abfragten, praktiziert in angenehmer Runde in den Sozialräumen des Feuerwehrhauses. In die Gruppenbewertung floss auch noch eine Gesamtbeurteilung ein, die Teamwork, Disziplin und kameradschaftliches Miteinander berücksichtigten. Kreisjugendfeuerwehrwart Andreé Dekleermaeker überreichte zum Abschluss des Tages die Teilnahmeurkunden mit den Anmerkungen, erkannte Defizite am Heimatstandort zu beheben. Er dankte auch der Ruppichterother Wehr für die vorbildliche Organisation des Tages, allen voran Gemeindejugendfeuerwehrwart Torben Broich aus Winterscheid. Broich zeigte sich sehr erfreut, das der Tag - immerhin zeigte das Thermometer über 30 Grad an - ohne jegliche Komplikationen abgelaufen sei. Ein Dankeswort ging auch an die Historische Feuerwehrtechnik aus Much, die mit ihrer Original Gulaschkanone die Verpflegung von 600 Personen mit Bravour und schmackhaft gestemmt hat.

Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:

Wolfgang Steimel aus Ruppichteroth

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