Eitorfer Heimatverein
Ist ein Ungeheuer hier im Wald?

In den Atelierräumen der Künstlerin Dasha Riezanova stellte Alwin Müller, der Vorsitzende des Eitorfer Heimatvereins, die Erstausgabe der „HEIMArT-Geschichten“ vor. Mit dabei war auch der Autor der „Ungeheuerlichen Geschichte“, Veit Beck (2.v.l.). | Foto: Foto: Herkenrath
  • In den Atelierräumen der Künstlerin Dasha Riezanova stellte Alwin Müller, der Vorsitzende des Eitorfer Heimatvereins, die Erstausgabe der „HEIMArT-Geschichten“ vor. Mit dabei war auch der Autor der „Ungeheuerlichen Geschichte“, Veit Beck (2.v.l.).
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Eitorf. Über unnatürliche Gestalten im Wald werden überall auf der Welt Geschichten erzählt. Monster, die Menschen zu sich holen. Ganz im Geiste der Geschichte von der Bestie von Gévaudan haben sich nun Mitglieder der Kunstinitiative des Eitorfer Heimatvereins dem Mythos des unbekannten Raubtiers im Wald angenommen.

Die Idee dahinter ist auch, die Tradition des „Groschenromans“ fortzusetzen: große Kunst für kleines Geld. In dem kleinen Heft soll eine reißerische Geschichte erzählt werden, die die Menschen mitnimmt und fesselt.

Dazu kommen Illustrationen, die den Text zusätzlich dramatisch unterstreichen. Geschaffen wurden die Werke von verschiedenen Künstlern der Initiative. Besonders ist, dass jedes der illustrierten Kunstwerke auch als Original erworben werden kann.

Die etwas schauerlich anmutende Geschichte einer jungen Frau, die wie einst Rotkäppchen mit einem Korb auf dem Weg zu ihrer Großmutter dem Ungeheuer im Wald begegnet, wird hier in die Region verlegt. Wie in alten Dracula-Filmen begeben sich auch in dem Kurzroman die Dorfbewohner auf die Jagd nach dem Ungeheuer im Wald.

Wer alles über den weiteren Hergang und das Ende der Geschichte erfahren möchte, kann das reich illustrierte Heft gegen eine Gebühr von drei Euro beim Heimatverein erwerben. Es ist jedoch anzunehmen, dass die Erstauflage von 250 Exemplaren rasch vergriffen sein wird.

Im Mai wird der Autor Veit Beck auch eine Lesung dieser „HEIMArT“-Geschichte in der Gemeindebücherei halten. Sicherlich wird er dann auch Hinweise auf den zweiten Band der Reihe geben. Denn dieser ist bereits in der konkreten Vorbereitungsphase. Man darf also gespannt bleiben.

Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:

Stefan Herkenrath aus Eitorf

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