19. Mai Infoabend Sportstättenförderung
Über drei Millionen Euro für die Sportvereine
- KSB-Geschäftsführerin Anja Lepperhoff (l.), Staatssekretärin Andrea Milz, KSB-Vorsitzender Hagen Jobi.
- Foto: Dieter Brüning
Oberberg. Über eine halbe Million Euro für Gummersbach, insgesamt über drei Millionen Euro für oberbergische Sportvereine: Der Sport im Oberbergischen Kreis steht vor einer bedeutenden Investitionswelle.
Wie die Landesregierung bekannt gab, werden dem Kreissportbund Oberberg im Rahmen des Förderprogramms „Moderne Sportstätte Nordrhein-Westfalen“ insgesamt drei Millionen Euro für die Modernisierung von Sportstätten zur Verfügung gestellt. Davon profitiert die Kreisstadt massiv, denn mehr als eine halbe Million Euro der Gesamtsumme ist für Projekte in Gummersbach vorgesehen. Neu ist dabei die strategische Ausrichtung: Neben der klassischen Sanierung rücken erstmals auch Neubauprojekte sowie die gezielte Begegnung von Einsamkeit durch Sportangebote in den Fokus der Förderung.
Der Vorsitzende des Kreissportbundes (KSB) Hagen Jobi und KSB-Geschäftsführerin Anja Lepperhoff nahmen auf Einladung von Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, an der Auftaktveranstaltung zum Programmaufruf I in der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-
Westfalen teil.
Hagen Jobi: „Wir freuen uns sehr über die Zusage der drei Millionen Euro. Es ist ein wichtiges Signal der Landesregierung, dass die ehrenamtlich geführten Vereine bei der Instandhaltung ihrer Infrastruktur nicht allein gelassen werden. Gleichzeitig dürfen wir jedoch nicht verschweigen, dass die Bedarfe auch bei uns im Kreis enorm sind.“
Anja Lepperhoff ergänzte mit Blick auf die Verteilung: „Im Vergleich zum letzten Förderaufruf im Jahr 2022 müssen wir mit einem kleineren Budget planen. Das bedeutet für uns eine noch sorgfältigere Priorisierung, um trotz der geringeren Summe einen maximalen Effekt für unsere oberbergischen Sportstätten zu erzielen.“
Verteilung der Gelder
Das Investitionspaket richtet sich insbesondere an Sportvereine, die Eigentümer ihrer Sportstätten sind. Diese können mit einer Förderung bis zu 90 Prozent rechnen. Vereine, die über langjährige Pachtverträge von mindestens zehn Jahren verfügen, bekommen eine Förderung in Höhe von 50 Prozent. Damit soll sichergestellt werden, dass die Mittel dort ankommen, wo die Vereine die volle Verantwortung für ihre Infrastruktur tragen.
Stellvertretend für die Sportvereine in der Region gehörte Dieter Brüning, Vorsitzender des VfL Gummersbach, zur oberbergischen Delegation. Er zeigte sich begeistert von dem Besuch: „Für mich war es eine besondere Ehre bei dieser Präsentation live dabei gewesen zu sein und somit die Informationen zum Förderprogramm aus erster Hand zu erhalten.“
Nach Bergneustadt gehen 197.587 Euro, Engelskirchen erhält 208.368 Euro, Gummersbach 550.125, Hückeswagen 166.932, Lindlar 231.702, Marienheide 166.932,00, Morsbach 166.932, Nümbrecht 187.816, Radevormwald 235.130, Reichshof 198.722, Waldbröl 213.078, Wiehl 269.053, Wipperfürth 223.456 Euro - macht insgesamt 3.015.833 Euro.
Infoabend/Kontakt KSB
Um seine Mitgliedsvereine über die Antragsstellung und die spezifischen Details des Programms zu informieren, bietet der KSB am Dienstag, 19. Mai, 18 bis 19 Uhr, eine Infoveranstaltung per Videokonferenz an. In diesem Rahmen werden die Ergebnisse des Treffens aus der Staatskanzlei präsentiert und Fragen der Vereinsvertreter beantwortet.
Kontakt und weitere Infos: Kreissportbund Oberberg, Am Kerberg 7, Gummersbach, Telefon 0 22 61/91 19 30, www.ksb-oberberg.de
Redakteur/in:RAG - Redaktion |
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