Fragen an:
Uwe Tietz
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Bei den Kommunalwahlen am Sonntag, 14. September, kandidieren in Frechen drei Männer für das Amt des Bürgermeisters. Wir haben ihnen einige Fragen gestellt.
Name: Uwe Tietz
Spitzname: Mein Spitzname „Ku(r)we“ ist eine Anspielung auf meinen vollständigen Vornamen Kai Uwe. Entstanden ist er beim Skilanglauf, weil ich früher gerne mal aus der Kurve geflogen bin.
Alter: 52 Jahre
Familie: Ich bin glücklich verheiratet mit meiner Frau Kerstin. Wir haben eine 22 jährige Tochter – und unseren Hund Titus, der längst ein festes Familienmitglied ist.
Hobbys: In meiner Freizeit verbringe ich sehr gerne Zeit mit meiner Familie – ob bei Spaziergängen, beim Fahrradfahren oder im Garten, wo ich den besten Ausgleich finde. Gemeinschaft und Verantwortung sind mir auch über die Politik hinaus wichtig: Ich packe bei Aktionen wie Müllsammeln im Bürgerpark am Krankenhaus tatkräftig mit an und engagiere mich ehrenamtlich im Sozialverband VdK. Durch die Gewissheit, direkt etwas für unsere Stadt und die Menschen vor Ort bewirken zu können, geben mir diese Dinge eine enorme Energie. Und wenn Zeit bleibt, entspanne ich mich gerne auch einmal ganz bewusst – zum Beispiel bei einem guten Film am Abend.
Politischer Werdegang: Der SPD gehöre ich seit 2008 an und wurde seit 2009 mit verschiedenen Posten in den Ortsvereinsvorstand gewählt. Dem Rat der Stadt Frechen gehöre ich seit 2014 als direkt gewählter Stadtverordneter an und habe dabei den Wahlkreis der heutigen CDU-Bürgermeisterin für die SPD nach 15 Jahren zurückgewonnen. Als Stadtverordneter gehöre ich mehreren Ausschüssen an und bin aktuell Vorsitzender des Sportausschusses.
Warum haben Sie sich für die SPD entschieden?
Ich habe mich für die SPD entschieden, weil ihre Werte von sozialer Gerechtigkeit, Chancengleichheit und Solidarität genau das widerspiegeln, was mich politisch antreibt. Als echter Sozi stehe ich dabei für klare Kante und lasse keinen Zweifel, wofür ich eintrete. Gleichzeitig ist es mir wichtig, unabhängig von Parteilinien meine eigene Überzeugung zu vertreten, wenn es im Interesse unserer Stadt und ihrer Menschen erforderlich ist. Für mich zählt, was Frechen voranbringt – und dafür bringe ich Herz, Erfahrung und Haltung ein.
Warum wollen Sie Bürgermeister werden?
Mit über 30 Jahren Verwaltungserfahrung, langjähriger kommunalpolitischer Praxis und Leidenschaft weiß ich, wie man Ideen erfolgreich in die Tat umsetzt, um unsere Stadt voranzubringen – und genau dafür will ich mich als Bürgermeister einsetzen und zwar nicht am Ende meines beruflichen Werdegangs oder meines beruflichen Lebens, sondern jetzt, quasi mittendrin, weil Frechen jetzt eine Erneuerung braucht, für die ich einstehe. Vor allem aber bin ich eng mit Frechen verbunden und habe stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Menschen. Mir geht es darum, gemeinsam mit den gesellschaftlichen Akteuren unsere Stadt noch lebenswerter zu machen. Dialog, Transparenz und das Miteinander sind für mich Grundlage erfolgreicher Kommunalpolitik – und genau dafür will ich mich als Bürgermeister einsetzen.
Was wäre Ihre erste Amtshandlung als Bürgermeister?
Als erstes würde ich mich von Herzen bei meinen Wählern für das ausgesprochene Vertrauen, um mich in tiefer Dankbarkeit und mit großer Demut für das ausgesprochene Vertrauen zu bedanken und nochmal versichern, dass ich mich als Bürgermeister ALLER sehe, d.h. alle Stadtteile und aller Bürger. Dieses Ergebnis ist für mich Verpflichtung und Auftrag zugleich, gemeinsam – über alle Parteigrenzen hinweg – das Beste für unsere Heimatstadt zu erreichen. Zugleich werde ich mich an die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung wenden: Ich wünsche mir, dass wir als ein starkes Team zusammenarbeiten, um Frechen Schritt für Schritt weiter nach vorne zu bringen.
Hier geht's zu den Antworten von:
Gerd Koslowski (CDU)
und
Wolfgang Höfig (Perspektive für Frechen)
Redakteur/in:Lars Kindermann aus Rhein-Erft |
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