Fragen an:
Gerd Koslowski

Foto: CDU

Bei den Kommunalwahlen am Sonntag, 14. September, kandidieren in Frechen drei Männer für das Amt des Bürgermeisters. Wir haben ihnen einige Fragen gestellt.

Name: Gerd Koslowski

Spitzname: /

Alter: 58 Jahre

Familie: verheiratet, zwei Kinder

Hobbys: Fußball, Tanzen, Reisen, Wandern

Politischer Werdegang: Ich bin in einem politischen Zuhause großgeworden. Mein Vater war Stadtverordneter und meine Mutter hat jahrelang als Vorsitzende der Frechener Frauen Union gewirkt. Mit 16 Jahren bin ich in die CDU eingetreten. In dieser Zeit habe ich die Junge Union im Ort mitgegründet, war später Geschäftsführer der CDU Frechen unter dem Vorsitzenden Hans-Willi Meier und Pressesprecher der CDU Erftkreis. In Köln und Los Angeles habe ich Politikwissenschaft studiert und arbeitete als Referent des Bundestagsabgeordneten und späteren Bundesministers Dr. Jürgen Rüttgers in Bonn, zunächst im Bundestag, dann im Ministerium. Zwischen 2016 und 2020 war ich Stadtverordneter (u.a. Planungsausschuss und Sportausschuss) und Mitglied im geschäftsführenden Vorstand des CDU-Stadtverbandes Frechen. Als Vorsitzender des Stadtsportverbandes SSV Frechen e.V. vertrete ich mit dem Vorstand bis heute die Interessen von 40 Sportvereinen gegenüber Verwaltung und Politik.

Warum haben Sie sich für die CDU entschieden?
Die CDU ist meine politische Heimat. Ich bin geprägt von politischen Persönlichkeiten, die Frechen in den vergangenen Jahrzehnten maßgeblich mitgestaltet haben, und ich bin überzeugt von den Konzepten der sozialen Marktwirtschaft, der Westbindung und der Europapolitik. Für mich bleibt bei aller Offenheit gegenüber anderen Kulturen das christliche Menschenbild als Fundament unserer Politik wichtig. Im Zentrum steht die Freiheit jeder und jedes einzelnen, das eigene Leben im Rahmen unserer Rechtsordnung zu gestalten. Als Gesellschaft greifen wir den Bedürftigen unter die Arme, aber wir erwarten auch einen Beitrag zum Gelingen unseres Zusammenlebens.

Warum wollen Sie Bürgermeister werden?
Ich bin Frechener, das ist meine Heimat. Ich bin hier großgeworden, zur Schule gegangen, habe hier geheiratet und bin in den Vereinen aktiv. Beruflich habe ich international Erfahrungen in großen Unternehmen gesammelt, die uns nützlich sein können. Als Bürgermeister möchte ich die großen Aufgaben, die vor uns liegen - wie der Schul- und Wohnungsbau und der wirtschaftliche Strukturwandel - , gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern und mit dem Rat angehen. Mir ist es wichtig, das Zusammenwirken von Rat und Verwaltung zu verbessern, jeder in seiner Rolle. Wir brauchen ein gemeinsames Verständnis, wo sich diese Stadt hin entwickeln möchte. Und wir werden Geduld brauchen, denn die Herausforderungen lassen sich nicht über Nacht bewältigen. Nur wenn Probleme der Menschen handfest gelöst werden, stärken wir die Akzeptanz für die demokratische Mitte. Das ist sehr wichtig. Ein Beitrag dazu leisten wir auch, wenn wir die Transparenz und Kommunikation über Verwaltungshandeln und politische Beschlüsse verbessern, gerade bei kritischen Themen. Das nehme ich mir vor.

Was wäre Ihre erste Amtshandlung als Bürgermeister?
Ich habe ein Sofortprogramm mit 9 Einzelpunkten, das man auf meiner Homepage finden kann. Ganz zentral ist mir der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern. Deswegen werde ich kurzfristig Bürgersprechstunden und Bürgerversammlungen in den Stadtteilen einführen. Gleichzeitig werde ich aber auch intensiv das Gespräch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung suchen. Ich möchte verstehen, wie wir das Wissen und die Ideen im Rathaus zukünftig noch besser nutzen können. Bei den großen Themen, die die Stadt zu bewältigen hat, sitze ich zukünftig immer mit am Tisch. Und das Gespräch mit den Unternehmen, die in Frechen investieren möchten, steht ebenfalls in meinem Terminplan. Der Wirtschaftsstandort ist bei mir Chefsache.

Hier geht's zu den Antworten von:
Uwe Tietz (SPD)
und
Wolfgang Höfig (Perspektive für Frechen)

Redakteur/in:

Lars Kindermann aus Rhein-Erft

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