Fragen an:
Wolfgang Höfig
- Foto: Perspektive für Frechen
- hochgeladen von Lars Kindermann
Bei den Kommunalwahlen am Sonntag, 14. September, kandidieren in Frechen drei Männer für das Amt des Bürgermeisters. Wir haben ihnen einige Fragen gestellt.
Name: Wolfgang Joachim Höfig
Spitzname: Es gibt viele. Der den ich am liebsten mag, rührt von meinen vielen gesanglichen Aktivitäten her: „Honky“
Alter: 63 Jahre
Familie: Seit fast 38 Jahren verheiratet, zwei erwachsene Söhne
Hobbys: Zum Leid meiner lieben Frau, viele Hobbys: im eigenen Verein (Reha-Vital e.V. / Senioren- und Rehabilitationssport). Dann noch in allen möglichen Vereinen und Vorständen in Kultur, Umwelt, Sport, Geselligkeit (Frechener Geschichtsverein, Freunde- und Förderer des Stadtarchivs, Stadtsportverband). Etwas persönlicher: Ich schwimme immer noch leidenschaftlich in Frechener Bädern. Immer gerne: Rock- und Popgesang (*TheVoices - DerChor & SILVERSTRIPE). Last but not least: der kölsche Karneval.
Politischer Werdegang: Ich wähle kommunal und im Land- und Bund seit meinem 18. Lebensjahr. Seit 2016 bin ich als Bürger und Privatmensch politisch in Frechen engagiert. Es folgten viele Schulungen in Verwaltungs- und Haushaltsrecht. Ziel war ja meine Kandidatur als Einzelkandidat im schwierigen Corona-Jahr 2020. Seit 2024 unterstütze ich die Fraktion Perspektive für Frechen als sachkundiger Bürger.
Warum haben Sie sich für die Perspektive entschieden?
Wenige Monate nach meiner Kandidatur in 2020 als Einzelbewerber um das Bürgermeisteramt (12,8% im ersten Wahlgang bei 6 Bewerbern), haben die Perspektive für Frechen und ich zusammengefunden. Wir stellten schnell fest, dass wir uns politisch und thematisch sehr nahestehen und bei den damaligen Wahlbewerbungsthemen viele Überschneidungen hatten. Mein Beitritt als Mitglied zum August 2022 war die vernünftige Konsequenz, und eine erfolgversprechende Bündelung kommunalpolitischer Kompetenzen und Wählerstimmen. Die 3 Folgejahre gaben wir uns für intensive Vertrauensbildung, Vorbereitung zur Kandidatur in 2025 und zum gemeinsamen Wahlprogramm, welches sehr früh schon Anfang Mai öffentlich wurde.
Warum wollen Sie Bürgermeister werden?
Ich wünsche mir Transparenz, Bürgernähe, Einbezug der BürgerInnen, und: Vertrauen zu schaffen zwischen der Politik, den BürgerInnen und der Verwaltung. Unser sozialer Gemeinsinn hat viele Dekaden gelitten und es wird den Vereinen und Ehrenamtlern viel abverlangt. Ich will vieles verbessern, unterstützen, Vereine fördern und die BürgerInnen einbeziehen und mitnehmen in der Kommunalpolitik. Meine gute Analysefähigkeit hilft dabei. Meine schnelle Auffassungsgabe lässt mich auch schwierige Situationen zutreffend erfassen: dabei finde ich schnell gute Lösungen. Unlösbare Probleme gibt es eigentlich nicht, solange man planvoll und durchdacht einzelne Aufgabenstellungen ableitet, die man delegieren und schrittweise lösen kann. Umsichtigkeit und Gewissenhaftigkeit darf man als Vorgesetzter einer großen Verwaltung vorleben. Mein freundliches, hilfsbereites und ausgeglichenes Wesen hilft mir dabei. Ruhige sowie überlegte und zielorientierte Aktion ist allemal besser, als bloße Reaktion!
Was wäre Ihre erste Amtshandlung als Bürgermeister?
schnell: Einführung der Bürgersprechstunde. Aufmerksamkeit für Bürgeranliegen und Einbezug aller Stadtteile. Personelle Verstärkung der Verwaltung zur Lösung der Probleme insbesondere im baulichen Sektor durch innovative Anreize bei der Personalakquise (höhere tarifliche Eingruppierungen, technische Beamtenlaufbahn) sowie Personalbindungsmaßnahmen (aktuelle Eingruppierung anhand Aufgabenfeld überprüfen und ggf. anpassen, Aufstiegslehrgänge und Qualifizierungsmaßnahmen anbieten).
mittelfristig: Fahrplan einhalten bei der Schulsanierung und dem Schulneubau.
langfristig: sichtbarer Erfolg bei der Schaffung bezahlbaren Wohnraumes / messbare Fortschritte in der Gewerbeflächenentwicklung und Gewerbeansiedlung / ausgeglichener Haushalt.
Hier geht's zu den Antworten von:
Gerd Koslowski (CDU)
und
Uwe Tietz (SPD)
Redakteur/in:Lars Kindermann aus Rhein-Erft |
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