hoppla: Alter Weg ganz neu
Kreativer Wegebau in Frechen-Königsdorf
- Foto: Fotos: Thomas Thielemann, Frechen
- hochgeladen von Thomas Thielemann
Stellen Sie sich vor, wie ein alter, manchmal vernachlässigter Weg wieder zum Leben erweckt wird – das ist in Königsdorf jetzt Realität! Früher konnten Schlaglöcher und wuchernder Bewuchs den Spaziergang trüben, doch das ist Vergangenheit. Dank einer umfassenden Sanierung wurde der Wirtschaftsweg zwischen der Vollrathstraße und Brauweilerstraße hinter den Sportanlagen zu einem großen Teil neu gestaltet und aufgewertet, auf einem gut 500m langen Stück. Teile des alten Weges wurden ausgekoffert. Der alte Schutt, der von so mancher Baustelle stammte, wurde durch neues Split- und Schottermaterial ersetzt. Wassergebunden, mit geringem Wartungsaufwand. Das Ergebnis ist ein moderner Weg, der bei fachgerechter Ausführung auch bei schlechtem Wetter schnell den Regen versickern lässt. So wird unser neuer Weg den Anforderungen der Zukunft gerecht und den Königsdorferinnen und Königsdorfern über viele Jahre Freude bereiten.
Dieser Weg ist mehr als nur eine Verbindung – er ist ein Erlebnisraum für alle: Fußgänger und Radfahrer, Hundehalter, Rollstuhlfahrer, E-Roller-Fahrer und Reiter werden ihn lieben. Kein Pfützen, keine Stolperfallen – nur ein sicherer Untergrund, der zum Verweilen, Spazieren und Radfahren einlädt. So soll es sein!
Besonders schön ist auch, dass Schülerinnen und Schüler jetzt einen „neuen“ Weg zur Schule haben. Wenn sie die Pfeil- und Dürerstraße meiden möchten, können sie ab sofort diesen nur wenig längeren Weg nutzen und auf einer verkehrsberuhigten Strecke von mehreren hundert Metern sicher und entspannt zur Schule gelangen. Das macht den Schulweg nicht nur sicherer, sondern auch angenehmer. Die letzten 150m zur Vollrathstraße fehlen jedoch…. Warum?
Ein paar Fragen bleiben allerdings: Sicherlich hätte diese Wegesanierung auch eine Nummer kleiner ausfallen können. Musste das so sein? Überrascht hat auch, dass die Stadt Frechen vorab einen Vermessungstrupp losgeschickt hat – auf einem nun wirklich bekannten Streckenverlauf. Und dann weicht der neue Weg doch noch vom alten Verlauf ab…. Sonderbar. Landwirte hätten diesen Wegebau sicherlich bereitwillig und deutlich günstiger erledigt. Wollte die Stadt kein Geld sparen? Wäre nicht auch eine naturnahe Lösung möglich gewesen? Gibt es einen Zusammenhang mit dem zeitnah vorgesehenen Ausbau der Brauweilerstraße (L91)?
Nun ja: Manche in der Stadtverwaltung scheinen die bürokratische Gründlichkeit zu lieben. So wird der Weg hoffentlich auch gründlich in Stand gehalten werden. Wie ach so vieles in Frechen…..(Achtung Ironie!?) Davon gehen wir jetzt einfach mal aus.
Sei’s drum. Ein echtes Plus für unser Dorf ist jetzt dieser Weg. Er verbindet und wird Freude bringen. Nutzen Sie das!
LeserReporter/in:Thomas Thielemann aus Frechen |
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