Klimawandel und Mobilität
Der Bus Richtung Zukunft

 v.l.n.r. Dr. Gregor Kaiser (MdL und Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen), Georg Bechthold (stellv. Bereichsleiter Kommunikation und Marketing der Stadtwerke Bonn), Elke Reichert (Präsidentin des Landesamts für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen, LANUK) und David Baier (Leiter des Amtes für Umwelt und Stadtgrün der Bundesstadt Bonn) bei der Vorstellung des Bonner Zukunftsbusses.  | Foto: Martin Magunia/Stadtwerke Bonn
  • v.l.n.r. Dr. Gregor Kaiser (MdL und Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen), Georg Bechthold (stellv. Bereichsleiter Kommunikation und Marketing der Stadtwerke Bonn), Elke Reichert (Präsidentin des Landesamts für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen, LANUK) und David Baier (Leiter des Amtes für Umwelt und Stadtgrün der Bundesstadt Bonn) bei der Vorstellung des Bonner Zukunftsbusses.
  • Foto: Martin Magunia/Stadtwerke Bonn

Bonn (red). Ein neu gestalteter Elektrobus soll in Bonn künftig über Klimaanpassung informieren. Die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen und SWB Bus und Bahn haben den sogenannten „Zukunftsbus“ vorgestellt, der ab sofort im regulären Linienbetrieb unterwegs ist und Fahrgästen alltagsnahe Tipps zum Umgang mit den Folgen des Klimawandels vermittelt.

Das Konzept für den Bus stammt von der Stiftung, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiert. Ziel ist es, Klimaschutz und Klimaanpassung stärker in den Alltag der Menschen zu bringen. „Klimaschutz und Klimaanpassung sind zwei echte Zukunftsthemen, die Hand in Hand gehen“, erklärt Dr. Gregor Kaiser. Der Bus soll zeigen, wie sich Maßnahmen zur Klimaanpassung auf die Lebensqualität auswirken und die Fahrgäste dazu anregen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Auch bei den Stadtwerken Bonn sieht man in dem Projekt einen Beitrag zu nachhaltiger Mobilität. „Klimaangepasste Städte brauchen nachhaltige und klimafreundliche Mobilitätskonzepte“, sagt Georg Bechthold. Die Zusammenarbeit mit der Stiftung solle dazu beitragen, das Thema stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Wie groß der Handlungsbedarf ist, zeigt eine aktuelle Klimaanalyse für Nordrhein-Westfalen. Demnach leben rund 7,5 Millionen Menschen, etwa 42 Prozent der Bevölkerung, in Bereichen mit besonderem Sanierungsbedarf. Steigende Temperaturen und häufigere Hitzetage stellen insbesondere für vulnerable Gruppen eine Belastung dar. Maßnahmen wie Begrünung, Entsiegelung oder angepasste Mobilitätskonzepte sollen hier gegensteuern.

Diese Ansätze fließen auch in das integrierte Klimaanpassungskonzept der Bundesstadt Bonn ein. Es umfasst 26 Maßnahmen und dient als Grundlage für eine langfristige Strategie. „Hitze, Trockenheit aber auch Starkregenereignisse treten immer häufiger und intensiver auf“, sagt Umweltamtsleiter David Baier.

Ergänzend zum Linienbetrieb sind weitere Angebote geplant. Am 17. September werden zwei Sonderfahrten im Rahmen der Woche der Klimaanpassung angeboten. Dabei steuert der Bus Orte an, an denen Maßnahmen bereits sichtbar sind. Begleitet werden die Fahrten durch städtische Fachämter. Eine Anmeldung ist ab Juli über die Volkshochschule Bonn möglich.

Darüber hinaus lädt die Stiftung am 7. Oktober zu einer Fachtagung ins LVR-Landesmuseum ein. Dort sollen Vertreter aus Kommunen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft über erfolgreiche Strategien zur Klimaanpassung diskutieren.

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