Förderrichtlinie Photovoltaik
Fördertopf des Kreises war schnell überzeichnet

Landrat Sebastian Schuster (2.v.r.), Christoph Schwarz, Umweltdezernent des Rhein-Sieg-Kreises (r.), Thorsten Schmidt, Geschäftsführer der Energieagentur Rhein-Sieg (2.v.l.) und Lukas Fischer (l.), Amt für Umwelt- und Naturschutz.
  • Landrat Sebastian Schuster (2.v.r.), Christoph Schwarz, Umweltdezernent des Rhein-Sieg-Kreises (r.), Thorsten Schmidt, Geschäftsführer der Energieagentur Rhein-Sieg (2.v.l.) und Lukas Fischer (l.), Amt für Umwelt- und Naturschutz.
  • Foto: Rhein-Sieg-Kreis

Rhein-Sieg-Kreis (den). Mit dem Klimafonds des Rhein-Sieg-Kreises startete eine neue Fördermöglichkeit für Photovoltaik: Privatpersonen, Unternehmen, eingetragene Vereine und weitere Institutionen können einen Zuschuss für die Errichtung einer neuen Photovoltaik-Anlage beantragen.

Nur wenige Tage nach dem Start des Förderprogramms Ende Januar sind bereits alle zur Verfügung stehenden Gelder ausgegeben. Es wurden über 200 Anträge zu Beginn eingereicht, so dass der eigentlich eingeplante Fördertopf bei weitem überzeichnet war.

Wegen der hohen Nachfrage gleich zu Beginn des Antragszeitraumes sind die Haushaltsansätze des Klimafonds für die Jahre 2021 und 2022 bereits ausgeschöpft. Um möglichst viele der gestellten Anträge gemäß Förderrichtlinie korrekt berücksichtigen zu können, ist zunächst auf Basis einer vorläufigen Berechnung auf die Mittel des Klimafonds für das laufende Jahr 2022 zurückgegriffen worden. Damit stehen pauschal 110.000 Euro für das Förderprogramm zur Verfügung. Dies ist jedoch nicht ausreichend, um alle Anträge bis zum 1. Februar berücksichtigen zu können.

Um dies leisten zu können, soll die einmalige Aufstockung des Fördertopfes um 20.000 Euro ermöglicht werden. Auf diese Weise können 22 weitere Anträge, die am 1. Februar vor Antragsschluss gestellt wurden, positiv beschieden werden. Die Mittel werden nur einmalig überplanmäßig bereitgestellt. Weitere Förderanträge werden bis Ende der aktuellen „Förderrichtlinie Photovoltaik“ zum 31. Dezember nicht mehr anerkannt.

Wie funktioniert der Klimafond?

Um den derzeit noch nicht vermeidbaren Ausstoß an Treibhausgasen zu kompensieren, ist ein Klimafonds eingerichtet worden. In diesen Klimaschutzfonds wird für jeden Liter Benzin und jeden Kubikmeter Erdgas ein bestimmter Betrag eingezahlt. Auf diese Weise können innerhalb des Rhein-Sieg-Kreises Projekte auf den Weg gebracht werden, die zu Kompensation und Vermeidung des CO2-Ausstoßes beitragen.

„Mit dem Klimafond wird die Kompensation des nicht gesparten CO2 bepreist, mit dem Geld schaffen wir ein Mehr an erneuerbarer Energie im Kreis“, so Lisa Anschütz, umweltpolitische Sprecherin der Grünen Rhein-Sieg.

Der Rhein-Sieg-Kreis wird bei der Bearbeitung des Förderprogramms durch die Energieagentur Rhein-Sieg unterstützt. Die Agentur steht unabhängig vom Förderprogramm für alle Fragen rund um Photovoltaik zur Verfügung unter www.energieagentur-rsk.de.

Redakteur:

RAG - Redaktion

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

5 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.