Halle 32 - kostenfrei
Oberbergischer Mädchen- und Frauentag
- Die Gleichstellungsbeauftragten Uta Ufer (l.) und Nina Sommer
laden zum „Oberbergischen Mädchen- und Frauentag“ ein. - Foto: Josephine Zwinge
Der Oberbergische Mädchen – und Frauentag 2026 rückt weibliche Gesundheit und Mädchenstärkung in den Fokus. [p
Gummersbach. Am Samstag, 7. März, lädt die Regional AG Gleichstellung Oberberg von 11 bis 17 Uhr in die Halle 32, Steinmüller-Gelände Gummersbach, zum „Oberbergischen Mädchen- und Frauentag“ ein.
Unter dem Motto „Zuhören, informieren, stärken“ wird ein vielseitiges Programm mit Podiumsdiskussion, Workshops, Messe-angeboten und Bühnenhighlights geboten. Der Eintritt ist frei. [/p]
Weibliche Gesundheit im Mittelpunkt
Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf der Podiumsdiskussion „Gut versorgt? Weibliche Gesundheit in unserer Region.“ Vertreterinnen und Vertreter aus Beratung, Medizin und Wissenschaft diskutieren gemeinsam über die gesundheitliche Versorgung von Frauen und Mädchen im Oberbergischen Kreis.
„Gesundheit von Frauen ist kein Nischenthema, sondern ein zentraler Baustein für gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit“, betont Nina Sommer, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Gummersbach und Sprecherin der Regional AG Gleichstellung Oberberg. „Mit der Podiumsdiskussion wollen wir Bedarfe sichtbar machen und konkrete Impulse für Verbesserungen in unserer Region setzen.“
Angebote für Mädchen
Besonderes Augenmerk gilt in diesem Jahr den Angeboten für Mädchen und junge Frauen. Dazu zählen unter anderem: Selbstbehauptungs- und Selbstsicherheitstraining, das Mädchen stärkt, Grenzen zu setzen und selbstbewusst aufzutreten. Eine gynäkologische Mädchensprechstunde, in der erfahrene Fachärztinnen in geschütztem Rahmen Fragen zu Pubertät, Zyklus, Verhütung und Gesundheit beantworten. Der kreative Rap-Workshop „Say it loud“, bei dem Mädchen ihre Themen in eigene Texte verwandeln und ihre Stimme hörbar machen können.
„Mädchen brauchen Räume, in denen sie sich ausprobieren, informieren und stärken können – ohne Leistungsdruck, aber mit professioneller Begleitung“, so Uta Ufer, Gleichstellungsbeauftragte des Aggerverbands. „Der Mädchen- und Frauentag schafft genau diese Räume.“
Bühne mit starken Impulsen
Auf der Bühne in der Halle 32 wird der Tag um 11.30 Uhr offiziell eröffnet. Neben dem Videogrußwort von Verena Schäffer, der neuen Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration NRW, und den Grußworten des Gummersbacher Bürgermeisters Raoul Halding-Hoppenheit sowie der stellvertretenden Landrätin Heidrun Schmeis-Noack sorgt Hip-Hop-Weltmeisterin Emma Pinger mit ihrem Bruder Theo für musikalische Energie.
Fachvorträge zu Themen wie Finanzkompetenz für Frauen, Endometriose oder Künstliche Intelligenz und Gleichstellung ergänzen das Programm in vier weiteren Räumlichkeiten.
Parallel präsentieren zahlreiche Initiativen, Beratungsstellen und Organisationen ihre Angebote - von Gesundheit und Prävention über Karriere und Finanzen bis hin zu Kultur und ge-
sellschaftlichem Engagement. Außerdem erwartet die Frauen und Mädchen im Foyer die Kunstausstellung „Diagnostiziert“ von Anne Weber.
„Unser Ziel ist es, Frauen und Mädchen zu vernetzen, Wissen zugänglich zu machen und Mut zu stärken“, sagt Nina Sommer. „Wir laden alle Generationen herzlich ein, diesen Tag gemeinsam zu gestalten.“ Programm: www.gummersbach.de/frauentag
Die Regional AG Gleichstellung Oberberg ist der Zusammenschluss aller Gleichstellungsbeauftragter von Kreis, Kommunen und des Aggerverbandes.
Kontakt: Nina Sommer, Telefon 0 22 61/87 11 55, gleichstellungsbeauftragte@gummersbach.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |
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