Medizinstipendien vergeben
Neue Ärzte für Oberberg
- Gruppenfoto auf dem Baumwipfelpfad im Naturerlebnispark Panarbora in Waldbröl.
- Foto: OBK
Oberberg. Als der Oberbergische Kreis das Medizinstipendienprogramm 2025 ins Leben gerufen hat, um die Bereitschaft angehender Ärztinnen und Ärzte zu erhöhen, sich im ländlich geprägten Raum des Oberbergischen Kreises als Fachärztin oder Facharzt für Allgemeinmedizin oder Pädiatrie (Kinder- und Jugendmedizin) niederzulassen beziehungsweise in diesen Fachbereichen tätig zu sein, bestand die Hoffnung, dass das Programm gut angenommen werden würde. „Die Menge an Bewerbungen hat uns dann aber doch überrascht. Wir fördern neun angehende Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der Studienbeihilfe sowie zwölf Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung. Eine wohnortnahe medizinische Versorgung ist ein wesentlicher Baustein der Daseins-
vorsorge“, freut sich Landrat Klaus Grootens über die gute Resonanz.
Gesundheitsdezernent Ralf Schmallenbach ergänzt: „Mit dem Medizinstipendienprogramm investieren wir gezielt in die Zukunft der Gesundheitsversorgung im Oberbergischen Kreis. Das große Interesse bestätigt, dass wir mit diesem Angebot den richtigen Weg eingeschlagen haben.“
Kaija Elvermann, Amtsleiterin des Gesundheitsamtes: „Wir haben von Anfang an erfreulicherweise einen stetigen Zulauf an Bewerbungen erhalten. Da sich die Studierenden und Weiterbildungsassistenten verpflichten, anschließend für die Dauer der Förderung im Kreisgebiet in den genannten Fachbereichen ärztlich tätig zu sein, sind mit der Anzahl an Förderzusagen viele Monate und Jahre ärztlicher Tätigkeit für den Oberbergischen Kreis gewonnen worden.“
Gefördert werden Studierende ab dem Physikum, Weiterbildungsassistenten und sogenannte Famulanten. Die Förderplätze mit einer monatlichen Förderung in Höhe von 600 Euro für die Studierenden und Weiterbildungsassistenten sind alle vergeben. Für Famulanten gibt es noch Förderplätze (einmalig 600 Euro). Neben der finanziellen Unterstützung soll den Geförderten Zugang zu einem für sie wichtigen Netzwerk eröffnet werden; geplant sind zwei Netzwerkveranstaltungenpro Jahr. Die erste begann mit einer Führung über den Baumwipfelpfad im Naturerlebnispark Panarbora in Waldbröl. Im Anschluss war „Netzwerken“ angesagt.
„Wir freuen uns über die vielen Teilnehmenden, zu denen neben den Stipendiaten und Kreisangehörigen auch einige niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, der Hausärzteverband sowie die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein gehören“, so Projektleiterin Dr. Jessica Möltgen.
Weiere Infos: www.medizinstipendium-obk.de
Redakteur/in:RAG - Redaktion |