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Klima im Wandel

Frank Herhaus, Umweltdezernent des Oberbergischen Kreises, und Heiko Krause, Umwelt- und Verkehrsdezernent des Rheinisch-Bergischen Kreises, werben für die  anderausstellung „Klima im Wandel: wie können wir uns daran anpassen?“ auf :metabolon | Foto: Annette Göddertz
  • Frank Herhaus, Umweltdezernent des Oberbergischen Kreises, und Heiko Krause, Umwelt- und Verkehrsdezernent des Rheinisch-Bergischen Kreises, werben für die anderausstellung „Klima im Wandel: wie können wir uns daran anpassen?“ auf :metabolon
  • Foto: Annette Göddertz
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Oberberg. Konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzeigen, um das Klima aktiv zu schützen: Mit praxisnahen Angeboten wollen der Oberbergische Kreis, der Rheinisch-Bergische Kreis sowie das Bergische Energie- und Ressourcenzentrum (BERZ) gemeinsam Bürgerinnen und Bürger für Maßnahmen im Alltag gewinnen.
Die Kooperationspartner haben dazu die Wanderausstellung „Klima im Wandel: Wie können wir uns daran anpassen?“ in die Region geholt. Sie bietet einen praxisnahen Überblick über die Folgen des Klimawandels für ländliche Regionen und zeigt anhand konkreter Beispiele, wie Anpassungsmaßnahmen erfolgreich umgesetzt werden können.
Das vielseitige Informationsangebot können Bürgerinnen und Bürger noch bis 5. August kostenfrei im Haus der Zukunft auf :metabolon in Lindlar, Am Berkebach 1 (ehemalige Deponie), nutzen - täglich von 8 bis 18 Uhr.
Die Wanderausstellung wurde von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW konzipiert.
Potenziale, Beispiele, Synergien
Die Wanderausstellung informiert unter anderem, wie Bürgerinnen und Bürger ihr Haus vor Extremwetter wie Hitzewellen schützen können und wie positiv beispielsweise Entsiegelung, Verschattung und Begrünung wirken.
Auch Verbesserungen im Wassermanagement in Städten und Gemeinden werden dargestellt, um zu zeigen, wie der Klimawandel und Anpassungsmaßnahmen die Landwirtschaft und die Wälder verändern.
„Klimaschutz ist und bleibt wichtig, um die Folgen des Klimawandels zu begrenzen und beherrschbar zu halten. Die Wanderausstellung zeigt darüber hinaus, wie Klimaanpassung vor Ort aussehen kann und macht eindrücklich klar, dass eine Anpassung an die Folgen der Klimaveränderungen in vielen Bereichen notwendig ist“, so Frank Herhaus, Umweltdezernent des Oberbergischen Kreises.
Die Wanderausstellung leitet direkt über zur Dauerausstellung des BERZ, zu den Themen Energie und Energieeffizienz, Klimaschutz und energetisches Bauen sowie Sanieren - ebenfalls kostenfrei - informiert.
Klimawandelanpassung als kommunales Thema
Der Rheinisch-Bergische Kreis hat mit seinem Klimaschutz Teilkonzept zur Anpassung an den Klimawandel (www.rbk-direkt.de/konzepte) ebenso wie der Oberbergische Kreis mit seinem Interkommunalen Klimawandelanpassungskonzept (www.obk.de/cms200/pbu/ero/kwak) die Basis geschaffen, notwendige Fördermittel erhalten zu können, um sich im Bereich der Klimawandelanpassung zu engagieren.
Die Wanderausstellung zeigt und erklärt anschaulich Maßnahmen, die die Kreise und die Kommunen in den kommenden Jahren auch umsetzen möchten.
„Der Innovationsstandort :metabolon eignet sich hervorragend, um Bürgerinnen und Bürgern zu zeigen, wie der Wandel hin zu einem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen gelingen kann und wie wir uns bereits heute an die Folgen des Klimawandels anpassen können,“ sagt Heiko Krause, Umweltdezernent des Rheinisch-Bergischen Kreises.

Die Ausstellung lädt außerdem ein, den Standort :metabolon zu erkunden und eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft kennenzulernen. Der Eintritt ist auch hier kostenfrei.

Kontakt
• Koordinierungsstelle Klima-Umwelt-Natur-Oberberg, kuno@obk.de, Telefon 0 22 61/88 60 03
• Bergisches Energie- und Ressourcenzentrum, berz@metabolon.de, Telefon 0 22 63/80 55 52

Redakteur/in:

Beate Pack aus Oberberg

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