Lindlar Berufsfelderkundung
Kreis ermöglicht Einblicke

Lara Teuner und Thorben Struth (ONI) begrüßten die Lindlarer Hauptschülerinnen und Hauptschüler zur Berufsfelderkundung.  | Foto: OBK
  • Lara Teuner und Thorben Struth (ONI) begrüßten die Lindlarer Hauptschülerinnen und Hauptschüler zur Berufsfelderkundung.
  • Foto: OBK

Lindlar. 36 Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftshauptschule Lindlar konnten ihre Berufsfelderkundung doch noch absolvieren.

Nachdem feststand, dass das bisherige Angebot eines externen Partners für die Berufsfelderkundung in diesem Jahr entfällt, hat die Kommunale Koordinierungsstelle Übergang Schule – Beruf/Studium (KoKo) des Oberbergischen Kreises innerhalb kurzer Zeit eine Alternative entwickelt. In der Zusammenarbeit mit engagierten regionalen Partnern konnte sichergestellt werden, dass die gesamte Jahrgangstufe nicht auf die geplante Berufsfelderkundung verzichten musste.

Praktische Einblicke in den Berufsalltag

Gemeinsam mit der Kunststoff Initiative Oberberg (KIO e.V.) und dem Pflegenetzwerk Oberberg (P.NetO e.V.) hat der Oberbergische Kreis Einblicke in die Berufswelt ermöglicht.

Bei der ONI-Wärmetrafo GmbH und im Deutschordens-Altenzentrum Pfarrer-Braun-Haus lernten die 36 Jugendlichen Arbeitsabläufe und verschiedene berufliche Tätigkeiten kennen.

Bei ONI konnten die Schülerinnen und Schüler die Löttechnik ausprobieren. Sie bauten einfache elektrische Schaltungen und lernten technische Ausbildungsberufe kennen. Im Pfarrer-Braun-Haus simulierten die Jugendlichen die Vorbereitung zur Medikamenten-Gabe und lernten typische Aufgaben in Pflegeberufen kennen.

„In der Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen sorgt der Oberbergische Kreis dafür, dass Schülerinnen und Schüler frühzeitig realistische Vorstellungen von der Berufswelt erhalten, um ihre ganz persönlichen Fähigkeiten und Interessen zu erkennen und weiterzuentwickeln. Ein herzlicher Dank gilt den Mitarbeitenden der KoKo und den beteiligten Unternehmen für ihr Engagement. Nur durch den gemeinsamen Einsatz ist es möglich, Jugendlichen praxisnahe Einblicke in die Vielfalt der Berufe zu ermöglichen“, sagte Landrat Klaus Grootens.

„Es lohnt sich. Am besten hat mir der Rundgang durch das Unternehmen gefallen. Ich habe

verstanden, was dort hergestellt wird und wir konnten selbst handwerklich mit anpacken. Das ist genau mein Ding“, berichtet einer der Jugendlichen nach der Berufsfelderkundung in Lindlar.

„Genau solche Tage bieten den größten Mehrwert für unsere Schülerinnen und Schüler. Sie erleben Berufe hautnah und bauen gleichzeitig Hemmschwellen ab“, sagt Klassenlehrerin und Studien- und Berufswahlkoordinatorin Miriam Engelmann von der Gemeinschaftshauptschule.

Angebot für Achtklässler

Die Berufsfelderkundung ist Teil der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA). Im Rahmen der Berufsorientierung werden Schülerinnen und Schülern der achten Klassen in Oberberg mindestens drei unterschiedliche Berufsfelder an drei Tagen erkunden.

Die Berufsfelderkundung bietet die Chance, die eigenen Stärken und Interessen in verschiedenen Berufsfeldern zu entdecken, um eine erste realistische berufliche Perspektive zu entwickeln. Im folgenden Praktikum wird ein Beruf intensiver erkundet. So entwickelt sich schrittweise die notwendige Gewissheit für die spätere Ausbildungs- oder Studienentscheidung.

Weitere Infos: www.berufsfelderkundung-obk.de

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RAG - Redaktion

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