Einsatz im Katastrophengebiet
Stadt Schleiden ehrt Frechener Feuerwehrleute

Schleidens Bürgermeister Ingo Pfennings (Mitte) ehrte die Angehörigen der Feuerwehr Frechen Andreas Curt Pawlak (2.v.r.), Jana Pawlak (3.v.r.) und Daniel Krämer (3.v.l.) mit einem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt.  | Foto: Stadt Schleiden/ Kerstin Wielspütz
  • Schleidens Bürgermeister Ingo Pfennings (Mitte) ehrte die Angehörigen der Feuerwehr Frechen Andreas Curt Pawlak (2.v.r.), Jana Pawlak (3.v.r.) und Daniel Krämer (3.v.l.) mit einem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt.
  • Foto: Stadt Schleiden/ Kerstin Wielspütz

Drei Angehörige der Frechener Feuerwehr, Andreas Curt Pawlak, Jana Pawlak und Daniel Krämer, wurden für ihren Einsatz nach der Flutkatastrophe im Stab außergewöhnlicher Ereignisse (SaE) der Stadt Schleiden geehrt. Sie durften sich in das Goldene Buch der Stadt eintragen. Zeitgleich wurde ihnen die Feuerwehr- und Katastrophenschutzmedaille des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen.

Frechen/Schleiden (lk). Neun Menschen starben in der Flutnacht von Schleiden. Rund 5.000 Menschen in etwa 3.000 Haushalten waren direkt von der Flut betroffen und zum Teil obdachlos. Die Gesamtschadenssumme der Hochwasserkatastrophe in Schleiden wurde auf über 200 Millionen Euro geschätzt. Aufgrund der angespannten Personaldecke in der Verwaltung sprach der Bürgermeister Ingo Pfennings Bürger mit Fachexpertise an, ob diese den Stab für außergewöhnliche Ereignisse unterstützen würden.

Dafür meldeten sich drei Angehörige der Feuerwehr Frechen. Andreas Curt Pawlak übernahm die stellvertretende Leitung des SaE. Daniel Krämer und seine Tochter Jana Pawlak unterstützten ihn als Führungsgehilfen bei der Arbeit.

„Sie haben zum Schutz und zur Versorgung der Bevölkerung sowie der Koordinierung der Einsatzkräfte beigetragen und damit die Schleidener Verwaltung maßgeblich unterstützt“, dankt die Stadt Schleiden. Für die Aufgaben in ihrer Heimat wurden die drei von der Stadt Frechen, im Rahmen der Amtshilfe, freigestellt. In elf Tagen leisteten die drei Feuerwehrleute jeweils pro Person eine Arbeit von über 170 Stunden.

Redakteur/in:

Lars Kindermann aus Rhein-Erft

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