Hüter der lokalen Geschichte
Bundesverdienstkreuz für Historiker Egon Heeg

Bundesverdienstkreuz vom Bundespräsidenten und Applaus bei der Verleihung von Landrat Frank Rock für Egon Heeg.  | Foto: WHM
  • Bundesverdienstkreuz vom Bundespräsidenten und Applaus bei der Verleihung von Landrat Frank Rock für Egon Heeg.
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Mit der Verleihung des „Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“ wurde die jahrzehntelange Arbeit des Frechener Historikers und Heimatforschers Egon Heeg auf einem Empfang des Landrats Frank Rock im Frechener Schützenhaus gewürdigt.

Frechen (whm). In seiner Laudatio ging Rock auf die Wichtigkeit der ehrenamtlichen Arbeit ein, ohne die unsere Gesellschaft in vielen Bereichen nicht existieren würde. Im Falle von Egon Heeg geht es um den Erhalt der Heimatgeschichte, der lokalen Kultur und ihrer Bauten.

Heeg hat sich schon früh neben seiner Tätigkeit als Lehrer und Konrektor an einer Sonderschule für Lernbehinderte der heimatlichen Geschichte zugewandt und lokal geforscht. Nach seiner Entdeckung zweier römischer Wasserleitungen in Bachem und deren Kartographierung im Jahre 1979 wurde er auf Wunsch des Leiters des Rheinischen Landesmuseums ehrenamtlicher Mitarbeiter der Behörde für den Frechener Stadtbereich.

1982, wurde Egon Heeg zum ehrenamtlichen Beauftragten für Denkmalpflege der Stadt Frechen bestellt. Eine Aufgabe, die er bis heute wahrnimmt. Mit großer Akribie und Beharrlichkeit setzt er sich seit mehreren Jahrzehnten insbesondere für den Erhalt historischer Kulturgüter mit regionalem Bezug ein.

Seit 1999 engagiert sich er Heeg zudem als Sachkundiger Bürger im Stadtrat. Ein weiter wichtiger Punkt in seinen Forschungen aber ist die Geschichte und das Schicksal der jüdischen Bürger in Frechen während der Zeit des Nationalsozialismus.

Von seiner Heimatstadt wurde er in Anerkennung seiner Verdienste 1992 mit der Ehrennadel und 2005 mit dem Ehrenring der Stadt Frechen geehrt. Für seine regionalen Forschungen zur Frühgeschichte des Braunkohlebergbaus erhielt er bereits 1984 den damaligen Albert-Steeger-Preis. Und in Anerkennung seines langjährigen ehrenamtlichen Engagements und seiner wissenschaftlichen Werke verlieh ihm der Landschaftsverband Rheinland (LVR) im Jahr 2002 den Rheinlandtaler.

Neben dem Landrat würdigte auch Bürgermeisterin Susanne Stupp und lokale Politiker die ehrenamtliche und unermüdliche Arbeit Heegs.

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RAG - Redaktion

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