NABU Rhein-Sieg
Fotografieren ohne Kamera im Aggerbogen
- Foto: p.h.
- hochgeladen von NABU Rhein-Sieg
Mit Hilfe der Sonne und unter Leitung des Kölner Fotografen Werner Kirsch konnten 16 Kinder der NABU-Gruppe Aggerfrösche in der Naturschule das älteste fotografische Druckverfahren-auch Cyanographie genannt ausprobieren. Was eignet sich am besten als Motiv?
Der Suchauftrag hieß: Zierliche Gegenstände aus der Natur suchen wie z.B. Gräser oder Vogelfedern. Diese bringen die notwendige Transparenz für ein gelungenes Foto, empfahl Werner Kirsch den angehenden Fotografen.
Lia (8) brachte von einem Spaziergang ein skelettiertes Laubblatt mit, das eine faszinierende Wirkung nach der Entwicklung erzielte.
Die Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren erfuhren viel Spannendes über die Entwicklung von der analogen, bis zur digitalen Fotographie und berichteten von den schwarz-weiß Fotographien ihrer Urgroßeltern.
Ohne Kamera zu fotografieren mit selbstgesuchten Materialien begeisterte die Kinder sehr. Im ersten Schritt wurde auf Aquarellpapier eine lichtempfindliche Lösung mit einem Pinsel aufgetragen. Die gewünschten Materialien wurden auf das getrocknete Papier aufgelegt, mit einer Glasscheibe bedeckt und mit Hilfe des UV-Lichts wurde das Bild in kurzer Zeit entwickelt. Ganz besondere Blautöne entwickelten sich in diesem Blaudruckverfahren zu einer Blaupause.
Und wieder ist es dem NABU-Team gelungen, etwas ganz Besonderes für die Kinder auszugraben.
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https://www.nabu-rhein-sieg.de/kinder-und-jugendgruppen/
LeserReporter/in:NABU Rhein-Sieg aus Rhein-Sieg |
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