Rewe-Markt ausgebrannt
Wieder ein Großbrand in Frechen

Bei der Brandbekämpfung kamen über 200 Feuerwehrleute aus dem Rhein-Erft-Kreis und Köln zum Einsatz. Drei Feuerwehrmänner wurden bei den Löscharbeiten leicht verletzt.
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  • Foto: Jan Dahmen
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Frechen - (lk) Dichte Rauchwolken am Sonntagabend, 10. Juni, über Frechen. Aus
bislang ungeklärter Ursache hat ein Rewe-Markt an der
Hubert-Prott-Straße gebrannt. Die Flammen griffen auf ein
dazugehöriges Verwaltungsgebäude über.

Das Feuer brach gegen 19.30 Uhr aus und zerstörte den Supermarkt
vollständig. Im angrenzenden Verwaltungsgebäude konnte das Feuer
gelöscht werden. Einige Büros blieben vom Feuer verschont. Während
der Löscharbeiten, die bis in die Nacht andauerten, kam es innerhalb
des Gebäudekomplexes zu vier heftigen Explosionen durch
Rauchgasdurchzündungen.Einsatzkräfte der Feuerwehr evakuierten
vorübergehend ein benachbartes Wohnhaus mit vier Wohneinheiten. Drei
Feuerwehrmänner wurden bei den Löscharbeiten leicht verletzt,
konnten aber nach ambulanten Behandlungen das Krankenhaus wieder
verlassen.

Bei der Brandbekämpfung kamen über 200 Feuerwehrleute aus dem
Rhein-Erft-Kreis und Köln zum Einsatz. Die Polizei hat den Brandort
beschlagnahmt und die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

„Für uns und unsere Mitarbeiter war die Nachricht über den Brand
des REWE-Marktes in Frechen-Bachem ein großer Schock.
Selbstverständlich suchen wir für jeden der insgesamt 19 Mitarbeiter
die beste Lösung, wie etwa die vorübergehende Versetzung in eine
naheliegende Filiale“, erklärt Rewe-Pressesprecherin Christiane
Preisen.

Die Woche hätten die betroffenen Mitarbeiter aber erst einmal frei,
um die Situation zu verarbeiten. Zu dem jetzigen Zeitpunkt der
Ermittlungen kann der Konzern noch keine genauen Angaben zur
Schadenssumme und Brandursache machen. Christiane Preisen:
„Ebenfalls können wir noch nicht beantworten, ob und wie schnell
ein neuer Markt errichtet werden kann.“

In ihrer offiziellen Pressemitteilung schätzt die Kreispolizei den
entstandenen Schaden auf rund 1,5 Millionen Euro.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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