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Kolumbarium als neue Bestattungsform auf dem Friedhof Grefrath

Auf drei Friedhöfen in Frechen werden ab dem 01.01.2034 keine weiteren Bestattungen mehr zugelassen. Nach einer anschließend langjährigen Ruhezeit bleiben die Parkanlagen und die Trauerhallen weiterhin bestehen.

Bei zwei der drei Friedhofs-Schließungen im Stadtgebiet sind in den betroffenen Stadtteilen weiterhin Bestattungen möglich. „Nicht aber in Grefrath, für die Menschen dort ist diese Entscheidung schwer nachvollziehbar“, sagt der CDU-Stadtverordnete Dietmar Boomkamp. Denn durch die lange Ruhezeit fallen in der Parkanlage auch weiterhin Pflegekosten an. Außerdem befinden sich auf dem Grefrather Friedhof Gräber für Gefallene der beiden Weltkriege, sowie eine Grabstätte für im 2. Weltkrieg gefallene russische Zwangsarbeiter.

„Für alle Grefrather und Grefratherinnen ist es wichtig, dass auch ab 2034 eine Bestattungsform angeboten wird und sie ihre Lieben vor Ort beerdigen können“, sagt Boomkamp. Die CDU-Fraktion Frechen hat verschiedene alternative Bestattungsformen geprüft. Ergebnis: ein Kolumbarium wäre als kostengünstige und wenig aufwendige Alternative Bestattungsform geeignet. „Ein Kolumbarium könnte idealerweise im überdachten Außenbereich der Trauerhalle eingerichtet werden, da so der unmittelbare Zugang gewährleistet und weitgehend geschützt ist“, findet Boomkamp.

Die CDU-Fraktion beantragt in der nächsten Ratssitzung, die Verwaltung möge prüfen, ob die Errichtung von Kolumbarien an der Trauerhalle grundsätzlich möglich ist. Außerdem möge die Verwaltung die Kosten der beiden Alternativen gegenüberstellen, um eine Ratsentscheidung zu ermöglichen:

Zum einen, die dauerhafte Pflege der Anlage und Trauerhalle ohne weitere Bestattungen auf dem Friedhof in Grefrath ab 2034 und zum anderen neben der Pflege der Parkanlage Bestattungen an der Trauerhalle Grefrath in Kolumbarien.

LeserReporter/in:

Daniel Klöpper aus Frechen

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