Jubiläum Sparkasse KölnBonn
Sparkasse feiert 200 Jahre

Der Vorstand der Sparkasse KölnBonn: Cathrin Dauven, Dr. Andreas Dartsch, Ulrich Voigt, Stephan Ortolf, Rainer Virnich (v.l.). | Foto: Stephen Petrat
  • Der Vorstand der Sparkasse KölnBonn: Cathrin Dauven, Dr. Andreas Dartsch, Ulrich Voigt, Stephan Ortolf, Rainer Virnich (v.l.).
  • Foto: Stephen Petrat

Köln (red). Mit einer Auftaktveranstaltung im Kölner Gürzenich hat die Sparkasse KölnBonn am Dienstagabend ihr Jubiläumsjahr zum 200‑jährigen Bestehen eröffnet. Rund 850 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft nahmen an der Feier teil, die den Startpunkt für zahlreiche Aktionen im Laufe des Jahres 2026 bildet.

Im Mittelpunkt des Abends stand neben dem Rückblick auf die Geschichte des Instituts vor allem der Blick nach vorn. Vorgestellt wurden Projekte und Initiativen, mit denen die Sparkasse KölnBonn ihr gesellschaftliches Engagement in Köln und Bonn sichtbar machen will. Vorstandsvorsitzender Ulrich Voigt betonte dabei den öffentlichen Auftrag der Sparkassen. Gewinne flössen nicht an Aktionäre, sondern kämen den Menschen vor Ort zugute – als sogenannte Bürgerdividende.

Nach Angaben Voigts stärkt die Sparkasse KölnBonn ihr Engagement für Familien, Senioren, Bildung, Sport und Kultur weiter. Allein im vergangenen Jahr seien rund 19 Millionen Euro in mehr als 4.000 Projekte geflossen.

Spendenaktionen für Projekte in Köln und Bonn

Ein zentrales Element des Abends war eine Spendenaktion zugunsten gemeinnütziger Initiativen. Jeder Gast erhielt vier Münzen im Wert von jeweils 25 Euro, die direkt an Ständen von Vereinen und Projekten auf einem eigens eingerichteten Marktplatz im Gürzenich gespendet werden konnten. Zusätzlich stellte die Sparkasse allen Gästen im Nachgang einen Gutschein über weitere 100 Euro zur Verfügung, der auf der Crowdfunding‑Plattform hiermitherz.de eingelöst werden kann.

Darüber hinaus startete das Institut eine Verdoppelungsaktion für die Öffentlichkeit: Spenden von bis zu 500 Euro auf der Plattform werden verdoppelt, bis ein Aktionsbudget von 200.000 Euro ausgeschöpft ist. Durch diese Maßnahmen sollen insgesamt mehr als eine halbe Million Euro in gemeinnützige Projekte in Köln und Bonn fließen.

Bildung als Schwerpunkt des Jubiläumsjahres

Einen besonderen Förderschwerpunkt setzt die Sparkasse KölnBonn im Jubiläumsjahr auf das Thema Bildung. Bei der Auftaktveranstaltung wurden zwei neue Initiativen vorgestellt. Mit der mobilen Mitmach‑Ausstellung MINIPHÄNOMENTA macht die Stiftung Wissen der Sparkasse KölnBonn Naturwissenschaften und Technik für Grundschulkinder erlebbar. In den kommenden Jahren sollen bis zu 250 Grundschulen in Köln und Bonn das Angebot nutzen können.

Ab dem kommenden Schuljahr soll zudem ein sogenannter Bildungsbus des Fördervereins der Sparkasse KölnBonn e. V. unterwegs sein. Schulen können den Bus kostenfrei buchen, um mit ihren Klassen Bildungs‑ und Kultureinrichtungen in Köln und Bonn zu besuchen. Die Ziele legen die Schulen selbst fest. Die Idee geht auf einen Beitrag von Ulrich Voigt im Rahmen der Initiative „100 Ideen für Köln“ des Kölner Stadt‑Anzeigers im Jahr 2025 zurück.

Würdigung durch die Oberbürgermeister

Die Bedeutung der Sparkasse KölnBonn für beide Städte unterstrichen der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester und sein Bonner Amtskollege Guido Déus. Burmester hob die Rolle des Instituts als wirtschaftlichen Stabilitätsfaktor hervor und verwies unter anderem auf die Finanzierung von Wohnraum, Infrastruktur und Gründungen. Déus betonte die Unterstützung der Sparkasse in Krisenzeiten, etwa nach der Flut an der Ahr oder bei Projekten für ukrainische Kriegsgeflüchtete.

Aufarbeitung der Geschichte

Das Jubiläumsjahr nutzt die Sparkasse KölnBonn auch zur Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte, einschließlich ihrer Rolle im Nationalsozialismus. Zur wissenschaftlichen Aufarbeitung wurde ein Beratungsgremium mit externen Experten eingesetzt. Erste Einblicke in die Arbeit gaben unter anderem Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio und Dr. Henning Borggräfe. Zwei Publikationen zur Geschichte der Sparkasse sollen am 21. Mai in Köln erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Im Sommer sind zudem Verlegungen von Stolpersteinen für frühere Kundinnen und Kunden geplant, die Opfer des Nationalsozialismus wurden.

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RAG - Redaktion

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