Borkenkäfer

Beiträge zum Thema Borkenkäfer

Nachrichten

Einblick in die Stadtförsterei
Der Kampf um Jungbäume

Bonn (red). Wenn neue Bäume gepflanzt werden, stehen oft die Pflanzaktionen im Mittelpunkt. Doch damit ist die Arbeit im Wald längst nicht erledigt. Im Bonner Stadtwald beginnt nach dem Pflanzen ein jahrelanger Pflegeprozess, der darüber entscheidet, ob aus den jungen Setzlingen tatsächlich ein stabiler Wald heranwächst. Rund zehn Hektar Waldkulturen betreut die Stadtförsterei Bonn in diesem Jahr. Die Flächen müssen regelmäßig von konkurrierendem Bewuchs freigeschnitten werden. Ohne diese...

  • Bonn
  • 08.08.26
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Stadtwald
10.000 neue Bäume

Bonn (red). Mit umfangreichen Neupflanzungen treibt die Bundesstadt Bonn den Umbau ihres Stadtwaldes voran. Im Winter 2025/2026 wurden rund 10.000 junge Bäume gesetzt. Ziel ist es, den Wald langfristig widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu machen und die Artenvielfalt zu erhöhen. Gepflanzt wurden unter anderem Traubeneichen, Winterlinden, Elsbeeren, Esskastanien, Flatterulmen und Weißtannen. Die neuen Bäume stehen vor allem auf Flächen, die zuvor durch Borkenkäferbefall...

  • Bonn
  • 30.03.26
  • 82× gelesen
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Bergisches Waldforum: Rekordandrang
Fokus auf Bodenschutz und stabile Mischwälder

Über 150 Menschen diskutierten im Kreishaus, wie der Wald im Bergischen Land klimaresilienter werden kann. Klare Befunde: weniger Nadelwald, vielerorts zu saure Böden – und konkrete Empfehlungen für Bodenschutzkalkung. Bis auf den letzten Platz gefüllt: Mehr als 150 Teilnehmende kamen zum Bergischen Waldforum der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) in den großen Sitzungssaal des Kreishauses. Mit dabei Waldbesitzende, Forstleute, engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter aus Politik...

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Folgen des Klimawandel
Forstbetrieb pflanzt für die Zukunft des Waldes

Bad Münstereifel (rb). Die Folgen des Klimawandels treffen auch den Bad Münstereifeler Stadtwald. Besonders die Fichte, lange eine wichtige Baumart im Revier, gilt inzwischen als stark gefährdet. Viele Flächen, auf denen früher großflächig Fichten standen, werden heute mit klimastabileren Arten wie der heimischen Eiche neu bepflanzt. Schon jetzt spielt die Eiche auf 27 Prozent der vom Forstbetrieb bewirtschafteten Fläche eine wichtige Rolle – mit steigender Tendenz. Vor allem die Traubeneiche...

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Wiederaufforstung heimischer Wälder
Vielfältiger Mix anstatt Monokulturen

Ruppichteroth. Holz ist einer der wenigen Rohstoffe, der nachwächst und dabei der Atmosphäre CO2 entzieht und den darin enthaltenen Kohlenstoff langfristig speichert - so zu lesen in einer Veröffentlichung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Um dieses Nachwachsen aber zu realisieren bedarf es der Waldpflege, im besonderen jetzt nach den großen Schäden durch Borkenkäferbefall, sehr trockenen Jahren und aktuell durch den Klimawandel. Jeder Waldbesitzer ist davon betroffen,...

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JETZT muss gehandelt werden
Zustand unserer Wälder ist katastrophal

Rhein-Sieg-Kreis. Nur noch ein Fünftel der Buchen - also 20 Prozent - werden im Waldzustandsbericht für 2023 als gesund bezeichnet (2022 noch 24 Prozent). Fast die Hälfte dieser Bäume weist im Kronenbereich einen deutlichen Verlust von Blättern auf. Auch insgesamt hat sich der Waldzustand im Kreis durch den Klimawandel weiter wesentlich verschlechtert. Das betonte der Leiter des Regionalfortsamtes Rhein-Sieg-Erft Stephan Schütte in der Sitzung des Kreisausschusses für Umwelt, Klimaschutz und...

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2.250 Bäume für den Klimawald
Nachhaltige Wiederaufforstung im Stadtwald

Sankt Augustin. Auf einer Fläche von insgesamt zwei Hektar wurde der Pleiser Wald mit 2.250 neuen Bäumen wiederaufgeforstet. Auf einer Fläche von acht Hektar, also rund acht Fußballfeldern, haben Stürme, Trockenheit und die Borkenkäfer in den letzten fünf Jahren vor allem den Fichtenbeständen des Stadtwaldes sehr zugesetzt und diese abgetötet. Die Klimafolgen waren unübersehbar. Große Flächen mussten geräumt werden und lagen brach. Schaut man jedoch genauer hin, so sehen die Waldbesuchenden,...

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Jörg Fillmann, stellv. Forstamtsleiter, zeigt bei einer Waldexkursion an der Wahnbachtalsperre Lösungen einer Neuaufforstung - hier dreijährige Eichen. | Foto: Steimel
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Naturverjüngung hilft den Waldbauern
Borkenkäfer vernichtet heimische Wälder

Ruppichteroth. Klimawandel, Waldsterben, Borkenkäfer - Begriffe, die man liest und hört, die aber auch täglich sichtbar werden bei einem Spaziergang zum Beispiel durch die Nutscheid. Ja, es gibt sie noch, die Nutscheid, aber nur die Laubwaldbestände, die großen Flächen, auf denen einst Fichten standen, sind allesamt kahl. Man kann es kaum glauben, vom Goldberg aus, der höchsten Erhebung der Gemeinde Ruppichteroth (361,9 m ü. NN) mitten in der Nutscheid, kann man bei guter Sicht inzwischen den...

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Eine kleine Roteiche ist natürlich angewachsen, vermutlich weil ein Eichelhäher seine Beute verloren hat | Foto: Poggemann
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Der Wald in Engelskirchen
Mit der Försterin unterwegs auf dem Rommersberg

Engelskirchen war eines der waldreichsten Gebiete in ganz NRW. Wie haben der Borkenkäfer, die Pandemie und der Klimawandel den Wald verändert? Um dieser Frage nachzugehen, habe ich mich an einem Nachmittag im Oktober zu einem Waldspaziergang verabredet. Frau Rösch, die Forstbetriebsleiterin des Forstbezirks Engelskirchen, begleitete mich. Gemeinsam spazierten wir durch das Waldgebiet, das sowohl vom Rommersberg als auch von der Blumenau, Bickenbach und Remshagen eingegrenzt wird und sich im...

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