Gesünder zur Arbeit
1191 Arbeitnehmer nahmen teil: Mit dem Rad zur Arbeit

Ein tolles E-Bike war der Hauptpreis bei der AOK-Aktion.  | Foto: AOK
  • Ein tolles E-Bike war der Hauptpreis bei der AOK-Aktion.
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Rhein-Sieg-Kreis/Bonn. 1191 Arbeitnehmer haben sich in der Region angemeldet, fast genauso viele wie im vergangenen Jahr, um in den Sommermonaten an 20 Tagen und mehr mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. In der Region waren dies 644 Einzelfahrer und 547 Teamfahrer. Die teilnehmenden Frauen und Männer kamen aus vielen kleineren und mittleren Betrieben, aber auch Großunternehmen und großen Einrichtungen.

Insgesamt nahmen im Rheinland und Hamburg 33.139 Radfahrer an der Aktion teil und fuhren 3.195.171 Kilometer. Würde man diese Strecke mit einem Durchschnittsauto zurücklegen, entspräche das einer Einsparung von 629 Tonnen CO2.

Unter allen 1.191 Teilnehmern, die an mindestens 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit gefahren sind, wurden auf der Abschlussveranstaltung im AOK-Haus Siegburg attraktive Preise übergeben. Niederkassels Bürgermeister Matthias Großgarten, Schirmherr in diesem Jahr, AOK-Regionaldirektor Helmut Schneider und Elke Burbach vom ADFC überreichten unter anderem als Hauptpreis ein E-Bike von Fischer.

Die AOK Rheinland/Hamburg weist auf die gesundheitlichen Aspekte des Radfahrens hin. „Das Büro und die Arbeit am Computer ist für fast ein Viertel der Menschen Arbeitsalltag. Das Einzige, was bewegt wird, ist die Computermaus“, sagte AOK-Regionaldirektor Schneider. Die Folgen dieses Bewegungsmangels seien dramatisch. „Überdurchschnittlich viele Menschen in Deutschland leiden an Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hier ist Bewegung und speziell das Fahrradfahren eine gute Medizin. Radelnde Mitarbeiter*innen sind gesünder und kommen weniger gestresst am Arbeitsplatz an“, betonte Helmut Schneider.

„Mit dem Blick auf die Staus, in denen jeden Tag Zehntausende von Autofahrern wegen der Bauarbeiten und der Überlastung auf der A59, B56, der A565, der B42 und vielen vielen anderen Landstraßen stehen, wird es immer wichtiger, dass sich auch die Unternehmen darum kümmern, wie zumindest die Beschäftigten, die nah zum Arbeitsplatz wohnen, auf Bus, Bahn und Fahrrad umsteigen können“, so Elke Burbach vom ADFC. „Nachdem es mehrere Pendlerrouten in der Region gibt, die Gemeinden Fahrradstraßen und Radwege bauen, können auch Betriebe Anreize setzen, damit mehr Beschäftigte umsteigen.“ Das komme im Übrigen auch den Autofahrern entgegen. „Jeder, der vom Auto aufs Rad umsteigt, macht zugleich Platz für diejenigen, die aufs Auto angewiesen sind.“

Dazu können sich Arbeitgeber als fahrradfreundlich beim ADFC zertifizieren lassen und lernen dabei die ganze Palette an Maßnahmen kennen, mit den Unternehmen und Behörden das Radfahren fördern können.

Auch im Jahr 2025 wird die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ wieder ab 1. Mai starten. Zukünftig können die Teilnahme und Leistungen manuell über eine native Smartphone-App für Android und iOS erfasst werden oder über die Schnittstellen Apple Health / Google HealthConnect importiert werden.

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RAG - Redaktion

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