10 Tipps für einen naturnahen Garten
Einfach nachhaltig

Gärten sind Lebensraum für Mensch und Tier. Foto: Substral/akz-o
  • Gärten sind Lebensraum für Mensch und Tier. Foto: Substral/akz-o
  • hochgeladen von Angelika Koenig

(akz-o). Gärten sind Lebensraum für Mensch und Tier. Sie können uns mit Obst und Gemüse versorgen, sind Spielplatz für die Kinder und Rückzugsort nach einem anstrengenden Arbeitstag und an den Wochenenden. Leider bieten viele Gärten mit Rasenflächen und immergrünen Gehölzen ein austauschbares Bild. Unsere 10 Tipps zeigen, wie einfach es ist, seine grüne Oase nachhaltiger zu gestalten.
Tipp 1: Verfolgen Sie den Lauf der Sonne und notieren Sie, wann und wo sie wie lange scheint. Das ist wichtig für Pflanzen, Blütenbestäuber und die Planung einer Sitzecke.
Tipp 2: Lange Transportwege führen zu einem hohen CO₂-Fußabdruck. Vergewissern Sie sich daher immer, wo die Produkte hergestellt werden.
Tipp 3: Es gibt schattenverträgliche und sonnenliebende Blumen, Kräuter und Gehölze. Am falschen Platz gedeihen die Pflanzen meist schlecht. Ein Blick auf das Verkaufsetikett und den Sonnenverlaufsplan hilft weiter.
Tipp 4: Bevorzugen Sie heimische Pflanzen, an die sich die Tiere in den letzten Jahrtausenden angepasst haben. Vor allem Insekten können mit fremdländischen Pflanzen wenig anfangen.
Tipp 5: Gefüllte Blüten sind nicht insektenfreundlich, weil futtersuchende Bienen, Schmetterlinge und Käfer so nicht an ihre Nahrung gelangen können. Offene, den Pollen nicht verschließende Blüten sind dagegen bei Insekten beliebt.
Tipp 6: Um Torf abzubauen, werden Lebensräume im Moor dauerhaft zerstört. Damit geht ein wertvoller CO₂-Speicher verloren. Um die Moore zu erhalten, kaufen Sie besser nur torffreie Universal- und Spezialerden mit organischen Düngern.
Tipp 7: Decken Sie Beete mit Schnittgut ab. Der so genannte Mulch reduziert in den Sommermonaten die Wasserverdunstung des Bodens. Er trocknet weniger stark aus und den Pflanzen bleibt mehr Feuchtigkeit erhalten.
Tipp 8: Organisch-mineralische Dünger – wie beispielsweise Substral Naturen Dünger Universal, Langzeitdünger Rosen und Blühgehölze oder Sustral Naturen Langzeitdünger Tomaten und Gemüse- fördern die Bodenfruchtbarkeit durch organische Substanzen. Mehr Informationen unter www.liebedeinengarten.de
Tipp 9: Für die meisten Pflanzen ist Regenwasser optimal, weil es weich, kalkarm und ökologisch nachhaltig ist. Zudem spart es Leitungswasser- und Abwasserkosten.
Tipp 10: Chemische Spritzmittel haben im naturnahen Garten nichts zu suchen. Bei hohem Schädlingsbefall helfen Seifenlauge oder Brennnesselsud sowie Nützlinge wie Flor- und Schwebfliegen-Larven.

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RAG - Redaktion

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