Naturerlebnisse im wildromantischen Niedersachsen
Allein auf weiter Flur

Niedersachsens erste „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ erschließt die Gebirgszüge Solling und Vogler.
Foto: djd/TMN/German Roamers/Johannes Becker
  • Niedersachsens erste „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ erschließt die Gebirgszüge Solling und Vogler.
    Foto: djd/TMN/German Roamers/Johannes Becker
  • hochgeladen von Angelika Koenig

djd. Im zweitgrößten Bundesland Niedersachsen warten noch ruhige und urtümliche Landschaften auf Wanderer, Radfahrer und Naturfreunde: Die Regionen Solling-Vogler, Wendland, Emsland und Osnabrücker Land laden zu Entdeckungen ein.

Steile Klippen und stille Moore

Der Naturpark Solling-Vogler umfasst zwei Gebirgszüge zwischen Weser und Leine. In Niedersachsens erster „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ liegen dichte Wälder und sanfte Wiesentäler, mystische Moore und steile Klippen. Hier verläuft der Weserbergland-Weg als prämierte Etappenroute vom Ursprung der Weser in Hann. Münden bis zur Porta Westfalica, aber auch zahlreiche, gut markierte Rundwege befinden sich in dieser Gegend. Der Ith-Hils-Weg führt über den längsten Klippenzug Norddeutschlands. Unter www.reiseland-niedersachsen.de sind alle Wander- und Radtouren in interaktiven Karten zu finden.

Artenvielfalt an der Elbe

Lange lag das Wendland abgeschieden im ehemaligen Zonenrandgebiet, so hat es seine artenreichen Naturlandschaften bewahrt. Im Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue, zwischen Dünen und Moränen aus der letzten Eiszeit, leben gefährdete Tiere wie Kranich und Wachtelkönig, Niedersachsens größte Kolonie an Weißstörchen und der fast ausgestorbene Elbebiber. Auf Rad- und Wandertouren laden Hofcafés in den historischen Rundlingsdörfern ein. Und in Hitzacker können die Gäste im Destinature Dorf in nachhaltigen Holzhütten schlafen, ausgezeichnet mit dem Deutschen Tourismuspreis und dem ADAC-Publikumspreis.

Torfkähne und Hünengräber

Zwischen der Nordsee und der niederländischen Grenze fallen den Reisenden sofort die langen Kanäle und malerischen Klapp- und Zugbrücken ins Auge. Hier fuhren einst Torfkähne zu den Häfen an der Ems. Das flache Emsland ist ideal zum Radfahren: Ein lückenloses Radwegenetz verbindet all die Bauerndörfer zwischen Papenburg, Meppen und Lingen auf kleinen Nebenstraßen. An der Moorerlebnisroute liegen idyllische Seen, historische Windmühlen und das Emsland Moormuseum mit einem erlebnisreichen Außengelände und spannenden Ausstellungen. Und die Straße der Megalithkultur führt zu mächtigen Hünengräbern aus der Steinzeit.

Grenzgänger auf alten Schmugglerpfaden

Zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge liegt das Osnabrücker Land mit seinen grünen Höhenzügen, weiten Flussauen und alten Schlössern. Im Natur- und Geopark TERRA.vita sind 300 Millionen Jahre Erdgeschichte zu erleben, rund um Dinosaurierspuren in einem Steinbruch. Radurlauber können auf der Grenzgängerroute Teuto-Ems auf alten Schmugglerpfaden und Handelswegen mehr als ein Dutzend historische und aktuelle Grenzen überqueren. Und auf dem Baumwipfelpfad Bad Iburg geht es hoch hinaus.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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