Parkverbot Aggertalsperre
Aggertalsperre: Stadt setzt Parkverbot um
- Ausflugsmagnet in Sommermonaten: die Aggertalsperre.
- Foto: Archivfoto: Gürlek
Gummersbach. Die Aggertalsperre zählt insbesondere an warmen Sommertagen zu den beliebtesten Ausflugszielen in der Region. Mit dem hohen Besucheraufkommen stößt jedoch auch das vorhandene Parkplatzangebot regelmäßig an seine Grenzen.
In der Vergangenheit wurde deshalb vermehrt am Fahrbahnrand der Derschlager Straße und der Meinerzhagener Straße geparkt. Dadurch werden Fahrbahnen verengt und die Verkehrssicherheit erheblich beeinträchtigt. Besonders Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Fußgängerinnen und Fußgänger sind durch die eingeschränkten Verkehrsverhältnisse gefährdet.
Vor diesem Hintergrund wird die Stadt Gummersbach die bereits bestehenden Parkverbote entlang der Derschlager Straße und der Meinerzhagener Straße konsequent überwachen und Verstöße entsprechend ahnden.
„Uns ist bewusst, dass diese Maßnahme nicht bei allen Besucherinnen und Besuchern auf Zustimmung stoßen wird. Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden hat jedoch Vorrang. Gerade dort, wo sich Autos, Fahrräder und Fußgänger auf engem Raum begegnen, müssen Rettungswege frei bleiben und die Straßen sicher passierbar sein. Deshalb werden wir die bestehenden Parkverbote konsequent durchsetzen“, erläutert Pressesprecher Siegfried Frank.
Der Stadt ist bewusst, dass die Parksituation rund um die Aggertalsperre insbesondere an stark frequentierten Tagen angespannt ist. Zusätzliche Parkflächen können jedoch nicht geschaffen werden, da keine geeigneten städtischen Grundstücke zur Verfügung stehen. Die Stadt Gummersbach bittet Besucherinnen und Besucher, nach Möglichkeit mit dem Fahrrad, dem öffentlichen Personennahverkehr oder in Fahrgemeinschaften anzureisen. Wer das Naturfreibad Bruch mit dem Fahrrad besucht, erhält dort als zusätzlichen Anreiz freien Eintritt.
Mit der konsequenten Durchsetzung der bestehenden Parkverbote verfolgt die Stadt das Ziel, die Verkehrssicherheit rund um die Aggertalsperre zu erhöhen und allen Besucherinnen und Besuchern einen sicheren und angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen. Nicht nur Knöllchen wird es geben. Es ist durchaus möglich, dass Fahrzeuge abgeschleppt werden.
Die Stadt wird den Rahmen der Möglichkeiten für Ordnungswidrigkeiten voll ausschöpfen!
Redakteur/in:RAG - Redaktion |