Ehrenamt des Monats
Harald Sander wurde geehrt
- Bürgermeister Mario Dahm ehrte Harald Sander für seinen Einsatz im TV Rott.
- Foto: Stadt Hennef
Hennef. Die Stadt Hennef hat auch im April wieder einen Menschen ausgezeichnet, der sich in besonderer Weise für das Gemeinwohl engagiert: Bürgermeister Mario Dahm ehrte Harald Sander für seinen jahrzehntelangen Einsatz im TV Rott. Seit mehr als 40 Jahren prägt Harald Sander das Vereinsleben maßgeblich. Er betreut die Jugendmannschaften der Fußballabteilung und ist seit Januar 2024 federführend beim neu gegründeten Kinderturnen aktiv. Dabei übernimmt er nicht nur organisatorische Aufgaben, sondern ist auch bei Trainings und Spielen zuverlässig vor Ort – bei jedem Wetter und mit großem persönlichem Einsatz. Besonders hervorzuheben ist sein Engagement nach dem Brand des Vereinsheims und der Umkleiden im Jahr 2015. In einer für den Verein existenziellen Phase koordinierte er über mehrere Jahre hinweg den Wiederaufbau, führte Gespräche, organisierte Eigenleistungen und mobilisierte Unterstützung. Die neuen Umkleiden konnten schließlich nach rund drei Jahren fertiggestellt werden – ein Großteil der rund 220.000 Euro Gesamtkosten wurde durch ehrenamtliches Engagement und Spenden getragen. Auch heute bringt Harald Sander seine Erfahrung und seinen Ideenreichtum aktiv ein. Gemeinsam mit weiteren Engagierten baute er etwa eine Kinderturngruppe für Ein- bis Fünfjährige auf. Aktionen wie der Bobby-Car-Führerschein oder das Bronze-Turnabzeichen begeistern viele Familien, weitere Angebote wie das „Bärenstark“-Turnabzeichen sind bereits in Vorbereitung. „Harald Sander ist seit vielen Jahren eine feste Größe im TV Rott. Er packt mit an, kümmert sich und ist immer da, wenn er gebraucht wird. Genau solche Menschen machen unsere Vereine in unserer Stadt so stark“, so Bürgermeister Dahm. Sein Engagement zeige eindrucksvoll, wie wichtig ehrenamtlicher Einsatz für das gesellschaftliche Miteinander sei. Die Stadt Hennef dankt ihm für seinen außergewöhnlichen Einsatz, der weit über das übliche Maß hinausgeht und ohne den das Vereinsleben in dieser Form kaum denkbar wäre.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |
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