Vertragsunterzeichnung
Tollität der Turbosession
- Der designierte Prinz Karneval „Udo I.“ (Müller) und Bürgermeister Uwe Tietz (li.) bei der Vertragsunterzeichnung im Stadtsaalfoyer. Die Tollität der Turbosession wird bereits am Samstag, 7. November, im Stadtsaal proklamiert.
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Die kommende Session ist sehr kurz und schon am 7. November findet im Stadtsaal die Proklamation des künftigen Narrenfürsten statt. Doch vorher muss er erst seinen „Arbeitsvertrag“ mit der Stadt und dem Festkomitee unterzeichnen.
Erstmals hat die Stadt für die Rolle des Karnevalsprinzen eine Person gefunden, die auch weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist als Puppenspieler, Moderator und Sänger: Udo Müller, Jahrgang 1961, war 32 Jahre lang im Kölner Hänneschen-Theater aktiv, gab der Figur des „Tünnes“ seine Stimme und verhalf der Puppe zu Leben. Außerdem war er stellvertretender Intendant des Theaters.
Im Stadtsaalfoyer hatten sich die Vertreter der Frechener Karnevalsvereine versammelt, um der Vertragsunterzeichnung beizuwohnen. Premiere für Bürgermeister Uwe Tietz, der das sichtlich mit Freude tat, denn: „Das ist mein erster Vertrag, wo ich nichts zu zahlen habe.“ Danach durfte er der designierten Tollität die Prinzenmütze anpassen. „Sitzt“, hieß es und so war das erste Alaaf fällig. Auf die Frage von Festkomitee-Präsident Ralf Inen, ob Müller mit den Vorbereitungen so weit sei, erklärte er: Alles klar, das Ornat wartet auf meinen Körper.“
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Den Gästen gab er eine kleine Einführung zu seiner Person, erzählte, dass er im kommenden Jahr bereits 30 Jahre in Hücheln wohnt, einem Ort der damals als verträumtes Dörfchen auf kurzer Strecke drei Kneipen, eine Brauerei und einen Spar-Laden besaß: „Das ist das Paradies, dachte ich damals.“ Müllers Fazit nach einem Ostermann-Medley: „Hier, wo ich heute lebe, das ist meine Heimat geworden. Die Krönung ist das Prinzenornat, was mir sehr viel bedeutet.“
Redakteur/in:RAG - Redaktion |