Rosmarhof
Oktoberfest mit Feenstaub und Gummistiefelweitwurf

In bunt gemischten Teams machten die „Rosmarhofler“ sich auf, um im umliegenden Gelände versteckte Möhren zu finden, Schätzaufgaben zu lösen, Bälle zu angeln und Gummistiefel zu werfen.  | Foto: Markus Loy
  • In bunt gemischten Teams machten die „Rosmarhofler“ sich auf, um im umliegenden Gelände versteckte Möhren zu finden, Schätzaufgaben zu lösen, Bälle zu angeln und Gummistiefel zu werfen.
  • Foto: Markus Loy

Hochklassifizierte Springturniere oder offizielle Dressurwettbewerbe wird es auf dem Frechener Rosmarhof vermutlich nie geben. Dafür aber eine Stallgemeinschaft, die immer wieder gerne für ein Stallfest der besonderen Art zu haben ist.

von Simone Tiepel

]Frechen-Habbelrath. Passend zur Jahreszeit hat das Organisationsteam der Stallgemeinschaft Rosmarhof diesmal ein Oktoberfest mit Reiterrallye und Kostümwettbewerb auf die Beine gestellt. Die bunt gemischten Teams starteten zunächst im umliegenden Gelände und mussten die auf der Wegstrecke versteckten Möhren zählen und eine Schätzaufgabe lösen, bevor sie Station beim Bälle Angeln und Gummistiefelweitwurf machten. Anschließend ging es in der hofeigenen Halle mit Geschicklichkeitsspielen weiter – grade noch rechtzeitig, bevor draußen ein heftiger Regenguss loslegte.

Mancher Vierbeiner war ein wenig skeptisch ob der seltsamen Dinge, die „sein“ Mensch da von ihm verlangte, doch mit viel Ruhe und vorsichtigem Heranführen bewältigten alle Teams ihre Aufgaben schließlich ganz prima – sowohl vom Pferderücken aus, als auch am Boden.

Beim nachfolgenden Kostümwettbewerb präsentierten sich Zwei- und Vierbeiner von ihrer kreativen Seite. Ein ganzes Bienengeschwader, Gespenster, Ritter, Feen und Einhörner waren zu bestaunen und es herrschte ein wahrhaftes buntes Treiben auf dem Hof. Genau wie auf großen Turnieren gab es schließlich auch beim Oktoberfest eine Preisverleihung – Verlierer aber kennen die Rosmarhofler nicht. Dank der Unterstützung des Frechener Reiterkellers, der GWG Rhein-Erft, der KVB Köln und der Firma Loesdau konnten alle Wettbewerbsteilnehmer mit kleinen Präsenten und einer Siegesschleife ausgezeichnet werden.

Und nach all der Anstrengung freuten sich Teilnehmer und Zuschauer, sich auf das, von allen gemeinsam organisierte, Buffet stürzen zu können – für die Pferde gab es natürlich ein paar Extra-Möhrchen.

Der Rosmarhof wird in vierter und fünfter Generation von der Familie Enkel geführt und existiert bereits seit 1865. Die frühere Viehhaltung wurde mit dem Einzug der ersten Pferde im Jahr 1985 sukzessive durch den Reitbetrieb abgelöst.[/p]

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RAG - Redaktion

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