CDU fragt nach
Reichen Kanalnetz und Parkplätze aus?

CDU-Ratsherr Stefan Hoss fragt sich, ob das Kanalnetz und der öffentliche Parkraum ausreichen, wenn in Frechen weitere Wohnimmobilien von Ein- zu Mehrfamilienhäusern werden.
  • CDU-Ratsherr Stefan Hoss fragt sich, ob das Kanalnetz und der öffentliche Parkraum ausreichen, wenn in Frechen weitere Wohnimmobilien von Ein- zu Mehrfamilienhäusern werden.
  • Foto: CDU

In Frechen entsteht aktuell viel neuer Wohnraum. Die CDU Frechen begrüßt dies, fragt sich aber, ob das vorhandene Kanalnetz und der öffentliche Parkraum für so viele Neubürger ausreichend ist.

Frechen-Königsdorf (lk). Wohnraum ist knapp, Frechen als Wohnort beliebt, Immobilien begehrt: Kein Wunder, dass immer mehr Einfamilienhäuser in Mehrparteienhäuser umgewandelt werden, um die einzelnen Wohneinheiten gewinnbringend zu vermieten oder zu veräußern.„Alleine auf der Aachener Straße in Königsdorf sind auf acht Grundstücken Neubauten beziehungsweise Mehrfamilienhäuser entstanden oder sind kurz vor der Fertigstellung“, sagt der CDU- Stadtverordnete und Ortsverbandsvorsitzende Stefan Hoss. Durch diese Neubaumaßnahmen sei die Zahl der Wohneinheiten von unter 10 auf fast 100 gestiegen.„Dazu kommen noch neun Geschäfts- und Praxisräumlichkeiten. 48 Wohnungen befinden sich davon alleine auf einer Straßenlänge von nur 100 Metern im Ortskern“, betont Hoss. Bei einer solchen Verdichtung stelle sich die Frage, ob die vorhandene Infrastruktur in Frechen ausreiche, vor allem in Bezug auf Parkplätze und dem vorhandenen Kanalsystem.

Die CDU-Fraktion hat daher bei der Verwaltung nachgefragt, ob das 40 bis 50 Jahre alte Kanalsystem der Aachener Straße für die neue Bebauungsdichte ausreicht und ob die Kapazität des vorhandenen Kanalsystems bei den Genehmigungen der Bauumwandlungen vollumfänglich berücksichtigt wurde. „Genügt es den heutigen Anforderungen, auch in Bezug auf die aktuellen unwetterartigen Regenfälle?“, fragt die CDU.

Auch das Thema Parkplatzkapazitäten beschäftigt die Christdemokraten, denn im Gegensatz zum Wunsch, dass mehr auf ÖPNV, Fahrräder und E-Roller zurückgegriffen wird, haben viele Frechener Haushalte mehr als ein Auto. „Öffentliche Parkplätze sind knapp. Für Mehrfamilienhäuser sind sie in der Regel nicht ausgelegt. Schon heute ist zu beobachten, dass der vorhandene öffentliche Parkraum unterdimensioniert ist“, sagt Stefan Hoss. Dies sorge in vielen Frechener Stadtteilen bei den Anwohnern und Parkplatzsuchenden für Verdruss und Ärgernis.

Redakteur:

Lars Kindermann aus Rhein-Erft

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