Unfall auf der A4
Ungebremst ins Stauende

Für den Fahrer eines verunfallten Kleintransporters kam am Freitag, 19. April jede Hilfe zu spät.  | Foto: Feuerwehr Frechen
  • Für den Fahrer eines verunfallten Kleintransporters kam am Freitag, 19. April jede Hilfe zu spät.
  • Foto: Feuerwehr Frechen

Bei einem Auffahrunfall auf der Bundesautobahn 4, zwischen dem Rastplatz Frechen-Süd und dem Autobahnkreuz Köln-West, ist am Freitagnachmittag, 19. April, gegen 16 Uhr, ein 59-Jähriger ums Leben gekommen.

Frechen/Köln (lk). Aus bisher noch ungeklärter Ursache fuhr der Mann mit seinem Kleintransporter ungebremst auf einen, im Stau stehenden, Sattelzug auf. Einsatzkräfte der Feuerwehr Frechen und der Berufsfeuerwehr Köln versuchten, den Mann aus der eingequetschten Fahrerkabine zu befreien. In einer „frühen Phase des Einsatzes“ habe eine Notärztin bereits den Tod des Verunfallten festgestellt. Mittels eines hydraulischen Rettungsgeräts und einer Seilwinde wurden die Unfallfahrzeuge voneinander getrennt. Erst dann konnte der Mann, unter weiterem Einsatz von hydraulischen Rettungsgeräten, aus dem Fahrerhaus befreit werden. Der Fahrer des vorausfahrenden Lastwagens wurde leicht verletzt ins St. Katharinen Hospital nach Frechen gefahren.

Die weiteren Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich darauf, die auslaufenden Betriebsmittel aufzunehmen sowie für Sichtschutz zu sorgen. „Die Anfahrt der Einsatzkräfte gestaltete sich sehr schwierig, da durch einzelne rücksichtslose Auto- und Lastwagenfahrer die Rettungsgasse teilweise blockiert war“, teilt die Feuerwehr Frechen mit und berichtet ebenso von „Gaffern auf der Gegenspur“, die „immer wieder für gefährliche Situationen auf deren Fahrspuren“ gesorgt hätten.

„An dieser Stelle möchten wir nochmals darauf hinweisen, dass schon bei stockendem Verkehr eine Rettungsgasse gebildet werden muss. Das heißt: Die Fahrzeuge auf der linken Spur fahren ganz nach links und alle anderen Spuren fahren so weit wie möglich nach rechts. Auch kann der Standstreifen für die Rettungsgasse genutzt werden“, erklärt die Feuerwehr noch einmal.

Redakteur/in:

Lars Kindermann aus Rhein-Erft

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