Sommerliches Musikfest
Begeisternde Zeitreise von Klassik über Jazz bis Pop
- Elmar Frey (Tenorsaxophon), Martin Schulte (Gitarre), Andreas Schnermann (Klavier) und Nils Imhorst (Bass) sorgten für ein beschwingtes Finale.
- Foto: Foto: Brodüffel
- hochgeladen von Hans Peter Brodüffel
Brühl. „Das große Spiel“ lautete der Titel des diesjährigen sommerlichen Musikfestes in der Hochschule des Bundes in Anlehnung an die aktuelle Fußball-WM. Der Lions-Förderverein und der Förderkreis der Musikschule hatten in Kooperation mit der Stadt Brühl zu einer variantenreichen Zeitreise von Klassik über Jazz bis Pop eingeladen, bei der man nur gewinnen konnte. Über welch begeisterndes Spielpotenzial die an der Musikschule tätigen Künstlerinnen und Künstler verfügen, wurde gleich beim glanzvollen Auftakt deutlich. Fünf Interpreten erinnerten mit Bravour an das Te Deum-Hauptthema von Marc-Antoine Charpentier (1643-1704), das als Fanfare bei TV-Übertragungen im Rahmen der Eurovision verwendet wird. „Es ist die inoffizielle Europahymne“, so Musikschulleiter Elmar Fry, der mit kenntnisreicher Souveränität durch das abwechslungsreiche Programm führte. Ein sechsköpfiges Ensemble zauberte mit dem 4. Brandenburgischen Konzert von Johann Sebastian Bach (1685-1750) festlich-fröhliche Barock-Klänge. Einer der Höhepunkte war das faszinierende Zusammenspiel von Andreas Hillner (Klarinette) und Johannes Götz (Klavier) bei ihrer „Carmen-Fantasie“ – exzellente Spieltechnik in Harmonie mit amüsanter, fein nuancierter Mimik. „I want to be happy“ des Broadway-Komponisten Vincent Millie Youmans (1898-1946) krönte als jazzy-beschwingtes Finale das grandiose Konzert. Die Erlöse des Musikfestes kommen dem Förderkreis der Musikschule zugute. Mit den Geldern werden zum Beispiel Schülerinnen und Schüler in schwierigen finanziellen Situationen unterstützt oder der Kauf und die Reparatur von Instrumenten bezuschusst.
Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:Hans Peter Brodüffel aus Brühl |
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