Älterwerden in Brühl
Markt der Möglichkeiten auf dem Balthasar - Themenpavillons und Aktionen
- Zum vielfältigen Angebot des Markts der Möglichkeiten gehörten auch motivierende Mitmachaktionen.
- Foto: Foto Brodüffel
- hochgeladen von Hans Peter Brodüffel
Brühl. Die Schlosstadt hat derzeit rund 45.000 Einwohner. Jeder Dritter ist 60 Jahre und älter. Wie auch in anderen Städten erfährt die Lebensqualität der Älteren stärkere Zuwendung in Politik und Gesellschaft. Beim Markt der Möglichkeiten auf dem Balthasar der Interessengemeinschaft Balthasar-Neumann-Platz und dem Netzwerk „Älterwerden in Brühl“ gab es ein vielfältiges Angebot rund um ein selbstbestimmtes Leben im Alter. In verschiedenen Themenpavillons konnte man sich über Wohnen, Betreuung, Gesundheit, Demenz und Pflege informieren. Kreative Aktionen luden zum Mitmachen ein. „Halt den Ball flach!“ Die bekannte Redewendung ist beim Walking Football eine wichtige Regel. Der SC Brühl machte Senioren mit der neuen Trendsportart „Gehfußball“ vertraut: Laufen und Rennen ist verboten. Der Ball darf nicht über Hüfthöhe gespielt werden. Anzahl der Spielenden: 6 gegen 6, kein Torhüter, kein Abseits. „Walking Football ist gesundheitsfördernd, inklusiv und schafft Möglichkeiten der Teilhabe durch spielerische Mittel“, so Heinz Feind, der sich für ein solches Angebot in der Schlossstadt einsetzt. Wenige Meter weiter brachte die Tanzschule Breuer Besucherinnen des bunten Markts mit Tanz und Gymnastik in Schwung. Beim Stand des BTV konnte man seine Konzentrationspotenziale an der Tischtennisplatte abrufen. Die Fachstelle Älterwerden der Stadt Brühl lud zu einer Malktion rund um das Thema des Markts ein. Bis zum 20. Juli 2026 kann man sich für den Beirat 60plus bewerben. Das Gremium der Stadt Brühl ist das Bindeglied zwischen älteren Menschen, Politik und Verwaltung. Die Mitglieder vertreten die Interessen der älteren Bürgerinnen und Bürger und bringen ihre Erfahrungen in politische Entscheidungen ein. Infos unter www.bruehl.de/beirat60plus Die engagierte IG Balthasar um Johannes Rudfolph plant bereits ihr nächstes Event: Am 6. September findet erstmals ein Festival der rheinischen Mundart statt.
Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:Hans Peter Brodüffel aus Brühl |
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