Vorlandbrücke
Vorlandbrücke soll schneller zurückkommen

Noch vor Ende des Jahres soll feststehen, welche Firma die Vorlandbrücke neubauen wird.  | Foto: jld
  • Noch vor Ende des Jahres soll feststehen, welche Firma die Vorlandbrücke neubauen wird.
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Bonn (red). Beim Ersatzneubau der linksrheinischen Vorlandbrücke der Rheinbrücke Bonn-Nord ist der nächste wichtige Meilenstein erreicht. Die Autobahn GmbH hat die Ausschreibung für den Neubau veröffentlicht. Damit beginnt das europaweite Vergabeverfahren für eines der derzeit bedeutendsten Infrastrukturprojekte in der Region.

Nur wenige Wochen nach dem Start der Abbrucharbeiten an der rund 660 Meter langen Vorlandbrücke wird damit bereits die Vergabe des Neubaus vorbereitet. Nach den aktuellen Planungen soll der Zuschlag noch vor Weihnachten 2026 erteilt werden. Die Verantwortlichen sehen sich damit weiterhin im vorgesehenen Zeitplan.

Schnelligkeit wird zum Auswahlkriterium

Besonderes Gewicht legt die Autobahn GmbH auf eine möglichst kurze Bauzeit. Bereits im ersten Schritt des Vergabeverfahrens sollen Unternehmen Vorteile erhalten, die bei vergleichbaren Projekten schnelle Bauzeiten nachweisen können. Berücksichtigt werden dabei unter anderem innovative Bauverfahren, Vorfertigung von Bauteilen oder beschleunigte Bauabläufe.

Ziel ist es, Unternehmen auszuwählen, die ihre Leistungsfähigkeit bereits in anderen Brückenprojekten unter Beweis gestellt haben. In der anschließenden Verhandlungsphase sollen dann konkrete Konzepte, Bauabläufe und Zeitpläne bewertet werden.

Planung und Bau aus einer Hand

Die Ausschreibung ist als funktionale Vergabe angelegt. Das bedeutet, dass Planung und Bau gemeinsam vergeben werden. Dadurch erhalten die teilnehmenden Unternehmen größere Freiheiten, eigene technische Lösungen und Bauverfahren einzubringen. Die Autobahn GmbH erhofft sich davon zusätzliche Möglichkeiten, die Bauzeit weiter zu verkürzen.

Neben dem Preis wird vor allem die angebotene Bauzeit eine wichtige Rolle bei der Entscheidung über den Auftrag spielen. Nach den aktuellen Vorgaben ist für den Ersatzneubau eine maximale Bauzeit von zwei Jahren vorgesehen.

Verkehr soll möglichst schnell wieder rollen

Die neue Vorlandbrücke ist ein zentraler Bestandteil der A565 und damit für den Verkehr im Bonner Raum von großer Bedeutung. Entsprechend hoch ist der Druck, den Neubau zügig umzusetzen. Mit der jetzt veröffentlichten Ausschreibung ist das Verfahren in seine nächste Phase eingetreten.

Wenn der vorgesehene Zeitplan eingehalten werden kann, soll noch vor Weihnachten feststehen, welches Unternehmen den Auftrag erhält. Danach kann die konkrete Planung für den Ersatzneubau beginnen. Ziel bleibt, die wichtige Verbindung auf der A565 so schnell wie möglich wieder vollständig zur Verfügung zu stellen.

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RAG - Redaktion

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