Spende an Stiftung Gemeindepsychiatrie
So kann man ganz einfach Gutes tun
- Vorstandsvorsitzender Wolfgang Pütz (l.) und Tamae Meixner, Botschafterin der Gemeindepsychiatrie Bonn freuen sich über die Pfandspende für die Arbeit ihrer Stiftung.
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Bonn (red). Eine Pfandspenden-Aktion in Zusammenarbeit mit einem großen Bonner Lebenmittelhändler hat der Stiftung Gemeindepsychiatrie Bonn-Rhein-Sieg einen Erlös von 1.197,77 Euro eingebracht. Die Stiftung ist Trägerin verschiedener Einrichtungen, die Menschen mit psychischen Erkrankungen und ihre Angehörigen unterstützen – mit Angeboten rund um Arbeit, Wohnen, Beratung und Tagesstruktur. Mit den zusätzlichen Mitteln sollen diese Hilfen ausgebaut werden, um Betroffenen neue Perspektiven zu eröffnen, Stigmatisierung abzubauen und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern.
„Durch solche Aktionen können Kundinnen und Kunden selbst leicht Verantwortung übernehmen und direkt Gutes tun. Die Spenden kommen unmittelbar unseren Angeboten zugute“, betonte Wolfgang Pütz, Vorstand der Stiftung. Jede Unterstützung sei ein wichtiger Beitrag angesichts der wachsenden Zahl von Betroffenen. Die Stiftung setzt dabei bewusst auf Projekte, die Betroffenen eine verlässliche Tagesstruktur geben und ihnen Wege in Arbeit und eigenständiges Wohnen eröffnen.
Nach Angaben der Stiftung sind mittlerweile rund ein Drittel der Bevölkerung jährlich von einer psychischen Erkrankung betroffen. Auf die Region bezogen bedeutet das rein statistisch etwa 300.000 Betroffene. Psychische Erkrankungen zählen damit nach Muskel-Skelett-Erkrankungen zu den häufigsten Krankheitsbildern – Tendenz steigend.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |