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Wohnzimmerkonzert - ehrlich, nah und berührend
RheinKlang 669 begeistert mit „GedankenSpiel“ in Mines Spatzentreff

Ein ganz besonderer Abend in Mines Spatzentreff: RheinKlang 669 Wohnzimmerkonzert mit "GedankenSpiel". | Foto: Anita Brandtstäter
  • Ein ganz besonderer Abend in Mines Spatzentreff: RheinKlang 669 Wohnzimmerkonzert mit "GedankenSpiel".
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Wesseling. Ein Abend, der nachklingt – musikalisch, menschlich und gedanklich: Mit dem Wohnzimmerkonzert von „GedankenSpiel“, der Singer-Songwriterin Petra und Bassistin Ragna, hat der gemeinnützige Verein RheinKlang 669 am Freitag einmal mehr bewiesen, wie intensiv und verbindend Musik im kleinen Rahmen wirken kann. In der gemütlichen Atmosphäre von Mines Spatzentreff wurde das Publikum Teil einer musikalisch-poetischen Reise durch die großen und kleinen Fragen des Lebens.

Musik für alle – RheinKlang 669 und Mines Spatzentreff

Zu Beginn begrüßte Anita Brandtstäter vom Organisationsteam die Gäste und stellte den Verein RheinKlang 669 vor, der sich mit viel Engagement dafür einsetzt, Musik für alle in die Stadt Wesseling zu bringen. Das bewährte Prinzip gilt dabei immer: „Eintritt frei – es geht der Hut ’rum“. Auch ein Ausblick auf das 14. Wesselinger Musikfestival RheinKlang 669 am 19. und 20. Juni 2026 durfte nicht fehlen.

In der Pause ging der Hut herum, begleitet von einer Vorschau auf die nächsten Veranstaltungen in Mines Spatzentreff: Aktuell ist dort die Ausstellung der Wesselinger Malerin Margot Keila zu sehen, ab 7. März folgt die Ausstellung von Hartmut Goerrings. Musikalisch geht es ganz anders weiter: Am 6. Februar kommt schon zum vierten Mal die Räucherband aus Walberberg ins Café/Bistro am Rhein und sorgt mit kölschen Liedern für karnevalistische Stimmung, bevor am 27. Februar Autor J.K. Roggenbach zu einer besonderen literarischen Begegnung einlädt.

Authentisch, nah und berührend

Dass an diesem Abend nicht alle Sitzplätze besetzt waren, erwies sich als Vorteil: „So gab es regen Austausch mit den Gästen“, resümierte Daniela Spatz aus dem Organisationsteam. Authentisch, mit vielen Eigenkompositionen und einem großen Repertoire habe sich das Duo präsentiert – und am Ende seien Künstlerinnen und Publikum gleichermaßen begeistert gewesen.

Diese Begeisterung spiegelte sich auch in den Worten von Petra Sigmund wider. Sie beschrieb Mines Spatzentreff als einen Ort, an dem Kunst und Genuss auf wunderbare Weise zusammentreffen: eine echte Begegnungsstätte für Menschen aller Generationen und Herkünfte. Die Nähe zum Rhein, das gemütliche Bistro, das engagierte Team um Inhaberin Mine Murzoglu und ein sehr interessiertes Publikum – all das habe den Abend für sie besonders gemacht.

Musikalisch-poetische Reise durch das Leben

Auf dem Programm standen ausschließlich eigene Songs – Texte und Kompositionen von Petra Sigmund, getragen das feinfühlige Bassspiel von Ragna. Die Setlist spannte einen beeindruckenden Bogen von leisen, nachdenklichen Momenten bis hin zu kraftvollen, klaren Statements: Mit Liedern wie „Niemand weiß“, „Niemals zu spät“, „Lebensleine“, „Ich bin Mensch“ oder „Lass uns Brücken bauen“ traf „GedankenSpiel“ mitten ins Herz.

Immer wieder nahm Petra das Publikum in ihrer Moderation mit hinter die Kulissen der Songs: Zu „Lass uns mal wieder reden“ sprach sie über die Bedeutung echter Begegnungen jenseits des Smartphones – ein Impuls, der in der Pause zu vielen intensiven Gesprächen führte. Vor „Niemals zu spät“ erzählte sie von einer Begegnung mit einer Frau Mitte 80, die dieses Lied spontan zu ihrem Lebensmotto erklärte, nachdem sie sich mehrfach versichert hat, dass Petra das Ernst meint. Bei „I see the light“ verriet Petra ihre Liebe zum Gospel. Und „Sturmpiloten“ sorgte mit Verkleidung, Humor und Augenzwinkern für Heiterkeit – auch wenn niemand den Titel erriet und damit eine neue CD ihren Besitzer noch nicht wechseln konnte.

Ursprünglich als Ersatz für das krankheitsbedingt verschobene Konzert mit der Band Handler um Ulli Handler und Stephan Rodtmann geplant, entwickelte sich dieser Freitag zu einem hochwertigen und emotional berührenden Erlebnis. „GedankenSpiel“ zeigte eindrucksvoll, wie Musik zum Raum für Reflexion, Mut und Zuversicht werden kann – ehrlich, ganz nah und zutiefst menschlich.

LeserReporter/in:

Anita Brandtstäter aus Köln

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