Farben, Fantasie und freie Improvisation
Margot Keila begeistert erneut mit Ausstellung in Mines Spatzentreff
- Margot Keila begrüßt die Gäste ihrer Vernissage und dankt Mine Murzoglu, Inhaberin von Mines Spatzentreff.
- Foto: Anita Brandtstäter
- hochgeladen von Anita Brandtstäter
Wesseling. Einmal mehr zeigte sich, wie sehr sich Mines Spatzentreff als lebendiger Kunst- und Begegnungsort in Wesseling etabliert hat: Die Vernissage zur zweiten Ausstellung von Margot Keila war gut besucht und von einer spürbar herzlichen, offenen Atmosphäre geprägt. Die Wesselinger Künstlerin konnte zahlreiche Kunstfreundinnen und -freunde begrüßen – darunter auch viele Mitglieder des Kunstvereins Wesseling, dessen Vorsitzende sie ist.
Besonders schön: Zur Vernissage waren auch alle Künstlerinnen und Künstler anwesend, die im Laufe des Jahres weitere Ausstellungen in Mines Spatzentreff gestalten werden. Damit wurde der Nachmittag zugleich zu einem Ausblick auf ein abwechslungsreiches Ausstellungsjahr. Ab 7. März zeigt Hartmut Goerrings seine Malerei mit Landschaften und Alltagsgegenständen, ab 9. Mai folgt Andrea Thomas mit neuen Aquarellen unter dem augenzwinkernden Titel „Städte, Meer und bunter Wald – aber immer noch keine Blümchen“. Am 4. Juli übernimmt Nico KAPA Eschweiler, der auf Instagram selbstbewusst schreibt: „Ich male Geschichte: Kunst und Kulturgeschichte. Aus Bonn. Für die Welt. Eskapismus & Vandalismus“. Den Abschluss der bisherigen Planungen bildet ab 5. September Adam Sochaj, der bereits im vergangenen Jahr mit Acryl- und Ölbildern unter dem Motto „Zwischen Licht, Landschaft und Leben“ überzeugte.
In dem gemütlichen Ambiente von Mines Spatzentreff - mit den ansprechenden Bildern der Künstlerin - fühlten sich die Gäste sichtlich wohl. Bei Kaffee und Kuchen ergaben sich viele Gespräche über Kunst, Farben und Inspirationen. Gemeinsam mit Margot Keila – die die Ausstellungen in Mines Spatzentreff ehrenamtlich kuratiert – wurde mit einem Glas Sekt auf die gelungene Vernissage angestoßen. Sie dankte außerdem ganz herzlich Mine Murzoglu, der Inhaberin des Café/Bistro am Rhein.
Ein besonderer Höhepunkt des Nachmittags war die musikalische Intervention von Jeannette de Payrebrune. Die bildende Künstlerin mit ihrem Atelier in der Wachsfabrik in Köln-Süd, die zugleich eine leidenschaftliche Saxophonistin ist, ließ sich spontan von ausgewählten Werken inspirieren und improvisierte frei dazu. Vor allem die großformatigen Bilder, in denen kraftvolle Rottöne dominierten, hatten es ihr angetan – ein intensiver Dialog zwischen Malerei und Musik, der die Gäste beeindruckte.
Eine Reise in die Welt der Fantasie
Unter dem Titel „Eine Reise in die Welt der Fantasie“ zeigt Margot Keila ihre aktuellen Arbeiten in Mines Spatzentreff. Bis zum 28. Februar 2026 lädt die Ausstellung zu einem farbintensiven Streifzug zwischen Traum und Wirklichkeit ein.
„Intuitive Kunst ermöglicht eine faszinierende Reise durch die Welt der Farben“, beschreibt die Künstlerin ihren Ansatz. Künstlerische Freiheit bedeutet für sie, sich nicht auf eine Stilrichtung festzulegen, sondern verschiedene Wege zu erkunden, Methoden zu kombinieren und dem Entstehungsprozess Raum zu geben. So entstehen geheimnisvolle, poetische Bildwelten mit oft überraschenden Strukturen, die sich nicht planen lassen – und gerade dadurch ihre besondere Wirkung entfalten.
Margot Keila, 1946 geboren, lebt und arbeitet in Wesseling. Nach ihrer Ausbildung an der Kunstakademie Heimbach, an der Landesvolkshochschule Freckenhorst, bei Dieter Laue sowie an einer privaten Malschule widmete sie sich ganz der Kunst. Seit 2012 ist sie mit zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Nordrhein-Westfalen vertreten. Neben dem Kunstverein Wesseling ist sie Mitglied im Brühler Kunstverein sowie im Künstler-Forum Schloss Zweibrüggen in Übach-Palenberg.
Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag und Sonntag 10–18 Uhr, Samstag 13–18 Uhr, montags Ruhetag.
LeserReporter/in:Anita Brandtstäter aus Köln |
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