Rastplatz am Wehrbusch
Heimatvereine machen „gemeinsame Sache“

In einer gemeinsamen Aktion sorgten Mitglieder der Heimatvereine aus Buschhoven und Morenhoven dafür, dass Wanderer und Radfahrer nun wieder eine gepflegte Rast einlegen können. Das Bier als Belohnung nach getaner Arbeit hatten sie sich sicherlich redich verdient.
  • In einer gemeinsamen Aktion sorgten Mitglieder der Heimatvereine aus Buschhoven und Morenhoven dafür, dass Wanderer und Radfahrer nun wieder eine gepflegte Rast einlegen können. Das Bier als Belohnung nach getaner Arbeit hatten sie sich sicherlich redich verdient.
  • Foto: HVV Morenhoven

Swisttal (red). In einer gemeinsamen Aktion haben die Männer der beiden Heimat- und Verschönerungsvereine Buschhoven und Morenhoven aus einer maroden Sitzgelegenheit am Fahrradweg zwischen ihren Ortsteilen einen vollwertigen Rastplatz geschaffen.

Angeregt wurde die Banksanierung durch den Vorstand des HVV Morenhoven und seinen Vorsitzenden Hans-Hubert Raaf, da eine der beiden Bänke bereits bedenklich nach hinten zu kippen drohte. Getreu dem Motto „keine halben Sachen“ wurde daraus nach Gesprächen mit Dr. Georg Schneider vom HVV Buschhoven ein gemeinsames Projekt in Zusammenarbeit der zwei Vereine: Beide Holzbänke, die mit den Jahren unter der Witterung stark gelitten hatten, wurden nun ersetzt durch zwei neue Bänke aus recyceltem Kunststoff. Und die Morenhovener hatten noch ein Highlight in der Hinterhand: ein stattlicher Basaltblock, für den ursprünglich angedachten Zweck zu groß, fand hier nach Zustimmung durch den zuständigen Förster als „Tisch“ seine optimale Bestimmung.

Mit schwerem Gerät rückten die Männer nun aus zwei Richtungen an und installierten die neue Sitzgruppe. Zudem ist der Morenhovener Ortsvorsteher Norbert Sauren noch mit dem Bauhof der Gemeinde Swisttal im Gespräch, um dort auch einen Abfalleimer anzubringen.

Natürlich wurde das Werk im Anschluss gleich ausprobiert und „begossen“.

„Dies ist nun schon ein dritter Ort, der unsere beiden Ortschaften verbindet,“ meinte der Buschhovener Ortsvorsteher Dieter Ramershoven, der die Aktion beobachtete, mit Blick auf Sportplatz und Netto. Er dankte für das Engagement der beiden Vereine: „Ohne Ehrenamt wäre so etwas gar nicht möglich! Ich bin sicher, dass dies ein beliebter Zwischenstopp auf mancher Fahrradtour oder auf dem Weg vom und zum Einkauf werden wird.“

Redakteur:

RAG - Redaktion

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