Mähroboter sind tödliche Fallen
Hilfe für verletzte Igel
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Die Niederkasseler Grünen rufen dazu auf, Mähroboter in den Abend- und Nachtstunden nicht einzusetzen. Damit sollen Igel und andere Kleinlebewesen besser geschützt werden. Nach Angaben der Partei sind insbesondere in den Monaten August und September viele junge Igel unterwegs und dadurch gefährdet.
Die Tiere würden sich bei Gefahr einrollen statt zu flüchten. Mähroboter könnten deshalb schwere Verletzungen verursachen. Betroffen seien neben Igeln auch Kröten, Eidechsen, Spinnen und andere Kleintiere. Die Grünen verweisen auf Untersuchungen, die zahlreiche Verletzungen von Wildtieren durch die Geräte dokumentieren.
Zugleich weisen sie auf Anlaufstellen für verletzte oder hilfsbedürftige Igel hin. Zuständig ist unter anderem die zertifizierte Wildtierstation Gut Leidenhausen in Köln-Porz, Telefon 02203-1869359, www.gut-leidenhausen.de/projekte/wildtierstation.
Im Rhein-Sieg-Kreis hilft außerdem das Tierheim Troisdorf, Telefon 02241-1277700, www.tierheim-troisdorf.de.
Darüber hinaus bietet der BUND Rhein-Sieg-Kreis Beratung über sein Igelprojekt an über archiv.bund-rsk.de/igel.
Wer ein verletztes Tier findet, sollte vor dem Transport stets zunächst telefonisch Kontakt mit der jeweiligen Einrichtung aufnehmen.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |