Drei "Vorzeigeschulen"
Echte „Umwelthelden“ von RSAG ausgezeichnet

Die drei Erstplatzierten der Aktion „Werdet Umwelthelden“ erhielten die Preisgelder aus den Händen von RSAG-Vorstand Michael Dreschmann (3. von rechts). Foto: Woiciech
  • Die drei Erstplatzierten der Aktion „Werdet Umwelthelden“ erhielten die Preisgelder aus den Händen von RSAG-Vorstand Michael Dreschmann (3. von rechts). Foto: Woiciech

Drei Schulen aus Sankt Augustin bilden die Sieger der RSAG-Handysammelaktion

Rhein-Sieg-Kreis. Michael Dreschmann, Vorstand der Rhein-Sieg-Abfallgesellschaft (RSAG) staunte nicht schlecht, als er die Sieger der Aktion „Werdet Umwelthelden“ in der Katholischen Grundschule Meindorf (KGS) auszeichnete: „Die Gewinner kommen ja alle aus Sankt Augustin“. Zwei Monate lang waren 29 Schulen im ganzen Rhein-Sieg-Kreis damit beschäftigt, ausrangierte Handys und Smartphones zu sammeln, die nun dem Verwertungskreislauf zugeführt werden. Etwa 1.500 Althandys kamen so zusammen, welche ungefähr 277 Kilogramm Elektromüll ergeben.

Für diese Aktion, die die RSAG initiierte, hatte man in den Schulen hellgrüne Tonnen aufgestellt, die sich schnell füllten. Jeder teilnehmenden Schule wurden pro Kilo der Altgeräte fünf Euro zugesichert. Hauptkriterium für den ersten Platz des Wettbewerbes sollte jedoch nicht die größte Menge sein, sondern das Gewicht im Verhältnis zur Schülerzahl.

Die fleißigsten „Umwelthelden“ erhielten zusätzlich Preisgelder aus den Händen von Michael Dreschmann. Den ersten Rang belegte die KGS Meindorf, die mit knapp 200 Schülern circa 29 Kilo Schrott auftrieben. Das sind etwa 145 Gramm pro Schüler. Anja Göttlicher und Judith Schetter-Behringer nahmen überglücklich den Scheck in Höhe von 500 Euro entgegen. Über 250 Euro freute sich Elke Marquis von der Max-und-Moritz-Schule, die mit 25 Kilogramm bei 198 Schülern brillierten. Das macht 126 Gramm pro Kopf, während den dritten Platz die Katholische Grundschule Hangelar mit 15 Kilo bei 165 Sammlern, quasi 91 Gramm pro Schüler, erreichte. Für diese nahm Marco Niehaus die Auszeichnung von 125 Euro in Empfang und erläuterte das Besondere der Aktion: „Den Kindern wird so bewusst, was alles in den Handys drinsteckt und letztendlich in den Kreislauf zurückgeführt wird.“

Die Altgeräte übergibt man jetzt einer Recycling-Firma, die nach der Entnahme der Akkus auch Edelmetalle, wie zum Beispiel Gold, Silber und Kupfer extrahieren kann.

„Eine wirklich gelungene Aktion und ein toller Erfolg für die Schulen. Mit ihrer Teilnahme haben sie einen ganz wichtigen Beitrag zur Ressourceneinsparung geleistet“, strahlte Michael Dreschmann zufrieden.

Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:

Dirk Woiciech aus Siegburg

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