Grundlage für die Zukunft der Vereine
Jugendfußball wächst
im Rhein-Erft-Kreis
647 Mannschaften gehen in die neue Saison. Mit einem Kreisjugendtreff und einer neuen Kooperation im Juniorinnenfußball setzt der Fußballkreis Rhein-Erft zusätzliche Schwerpunkte.
Rhein-Erft-Kreis (sis). Der Kreisjugendausschuss des Fußballkreises Rhein-Erft startet mit mehreren Neuerungen und klaren Schwerpunkten in die Saison 2026/2027. Neben dem regulären Spielbetrieb richtet sich der Blick insbesondere auf die Beteiligung junger Menschen sowie die Weiterentwicklung des Juniorinnenfußballs.
Insgesamt nehmen in der neuen Saison 647 Juniorenmannschaften am Spielbetrieb teil. Dazu zählen 52 A-Junioren-, 52 B-Junioren-, 81 C-Junioren-, 144 D-Junioren-, 122 E-Junioren-, 124 F-Junioren- und 72 G-Juniorenmannschaften. Der Fußballkreis bewertet insbesondere die hohe Beteiligung in den jüngeren Altersklassen als wichtige Grundlage für die Zukunft der Vereine.
Geplant ist zudem ein Kreisjugendtreff im Jugendbildungsbereich. Er richtet sich an Jugendvertreterinnen und Jugendvertreter der Vereine sowie an Führungsspielerinnen und Führungsspieler der A-, B- und C-Juniorinnen und -Junioren. Das Treffen soll mindestens einmal jährlich stattfinden und jungen Menschen die Möglichkeit geben, Erfahrungen, Ideen und Anliegen direkt einzubringen. Das Gremium soll den Kreisjugendausschuss beraten, eigene Anträge stellen und Delegierte für den Verbandsjugendtag vorschlagen können.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Juniorinnenfußball. Hierfür hat der Fußballkreis Rhein-Erft mit den Fußballkreisen Heinsberg, Düren und Euskirchen eine Kooperation vereinbart. Ziel ist ein attraktiver und verlässlicher Spielbetrieb für Juniorinnen.
Erstmals werden im Juniorinnenbereich über alle Altersklassen hinweg sowohl eine Herbst- als auch eine Frühjahrsrunde ausgetragen. Nach Abschluss der Herbstrunde können die Mannschaften neu eingestuft werden und zur Frühjahrsrunde in eine höhere Leistungsklasse aufsteigen. Die Verantwortlichen orientieren sich damit an einer Struktur, die sich im Juniorenfußball bereits bewährt hat und nun auch den Mädchen zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten bieten soll.
Für den gemeinsamen Spielbetrieb haben die vier beteiligten Fußballkreise einheitliche Durchführungsbestimmungen erlassen. Sie sollen Transparenz schaffen und für möglichst einheitliche sowie faire Rahmenbedingungen für alle teilnehmenden Mannschaften sorgen.
Redakteur/in:Signe Mai Slomian aus Pulheim |