Auswirkungen der Dürreperiode
Kreislandwirt Peter Lautz zu Gast bei der CDU

Gemeinsame Sorge um die Landwirtschaft: Peter Lautz (links) und Rainer Deppe.
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  • Foto: CDU-Landtagsfraktion
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Kreis - (vsch) Kreislandwirt Peter Lautz hat den CDU-Kreisvorstand in seiner
jüngsten Sitzung über die Auswirkungen der außergewöhnlich langen
Dürreperiode der vergangenen Wochen auf die rheinisch-bergische
Landwirtschaft informiert.

In unserer Grünlandregion sei besonders das Gras von der Trockenheit
betroffen. Für die meisten Betriebe sei der dritte und vierte Schnitt
ausgefallen. Und seit Wochen hätten Kühe und Pferde kein
ausreichendes Weidefutter mehr. So müssten bereits jetzt die ohnehin
knappen Vorräte für den Winter an die rund 16.000 Rinder, 7.000
Milchkühe und 5.000 Pferde im Kreisgebiet verfüttert werden.

Das Wichtigste wäre, so Lautz, dass jetzt große Regenmengen fallen,
damit im Herbst das Gras noch einmal kräftig zu wachsen beginnt.
Vielleicht könnten die Tiere dann noch länger als in anderen Jahren
auf den Weiden verbleiben. Wenn dies so einträte, wären die
heimischen Landwirte noch einmal mit einem „blauen Auge“ davon
gekommen. Eine genaue Übersicht werde es erst gegen Ende der
Stallhaltungsperiode im kommenden Frühjahr geben.

Das von der Bundesregierung angekündigte Hilfsprogramm in Höhe von
340 Millionen Euro bewertet Lautz positiv, obwohl er davon ausgehe,
dass – wenn überhaupt – nur einige wenige heimische Landwirte von
der Hilfe profitieren werden. Im Moment gehen die Experten von rund
500 Betrieben in ganz NRW aus, die auf Leistungen aus dem
Bund-Länder-Programm hoffen können.

CDU-Kreisvorsitzender Rainer Deppe: „Zwei Drittel der gesamten
Fläche des Rheinisch-Bergischen Kreises werden land- und
forstwirtschaftlich genutzt. Die flächendeckende Landwirtschaft
gehört für die CDU untrennbar zum Bergischen Land. Wir werden in
Extremsituationen, wie zum Beispiel in diesem Jahr, alles dafür tun,
unsere nachhaltig wirtschaftenden Familienbetriebe zu
unterstützen.“

Redakteur:

RAG - Redaktion

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