Vereinigung hatte zum Sommerfest eingeladen
Karnevalisten pflegen Miteinander das ganze Jahr über
- Die Vereinigung zur Erhaltung und Pflege heimatlichen Brauchtums Bergisch Gladbach lädt zum Sommerfest ein: Amina Mubeibesch, Vorstand, Gisbert Schweizer, Geschäftsführer, Udo Güldenberg, stellv. Vorsitzender, René Karla, Zugleiter, Alexander Pfister, Vorsitzender, Martin Gerstlauer, Ehrenvorsitzender, und Robert Röder, Schatzmeister (v.l.). Foto: Flick
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Bergisch Gladbach (sf). Jecke Töne inmitten der Urlaubszeit: Die Vereinigung zur Erhaltung und Pflege heimatlichen Brauchtums Bergisch Gladbach hatte zum Sommerfest an der Horst-Neuhäuser-Wagenbauhalle eingeladen und die Mitglieder der angeschlossenen Karnevalsgesellschaften waren zahlreich gekommen. Wenn die Bergisch Gladbacher Karnevalsgemeinschaft zusammen feiert, dient dies auch dem Austausch untereinander, der für ein erfolgreiches Gelingen der Veranstaltungen in der fünften Jahreszeit essentiell wichtig ist. „Wir sind das ganze Jahr über mit dem Thema Karneval beschäftigt, treffen uns mehrmals im Jahr gesellschaftsübergreifend, um beispielsweise Vorgaben der Stadt miteinander abzusprechen oder gemeinschaftlich Wurfmaterial für den großen Bergisch Gladbacher Karnevalszug zu organisieren“, berichtet Alexander Pfister, der vor einem Jahr zum Ersten Vorsitzenden der Vereinigung gewählt wurde. Somit war es auch das erste Sommerfest unter seinem Vorsitz. Das Miteinander unter den Gesellschaften funktioniere sehr gut, so Pfister, doch stets strengere Auflagen der Stadt bei Karnevalszügen, die zu höheren Kosten führen, sowie die Reduzierung von Bezuschussungen bei Karnevalsveranstaltungen stellen die Karnevalisten vor immer größere Herausforderungen. Das ist mit ein Grund, weshalb unter dem neuen Vorsitz von Alexander Pfister ein neuer Förderverein ins Leben gerufen wurde. Beim Sommerfest hat die Vereinigung erstmals die Formulare für eine Mitgliedschaft verteilt und freute sich, dass noch am selben Abend bereits einige Festbesucher ihre Unterschrift unter das Formular setzten, um den heimischen Karneval zu unterstützen und in eine sichere Zukunft zu führen. Mit nur 50 Euro im Jahr kann man als Förderer einen bedeutenden Beitrag zur Unterstützung des heimischen Brauchtums leisten. „Ohne diese Unterstützung müssten wir einsparen. Das Loch wird immer größer“, sagt Pfister. Neben den ersten Unterschriften auf den Formularen trug auch Mottoliedkönig Werner Müller zur Vorfreude auf die kommende Session bei: Müller hatte bereits das Mottolied der kommenden Session fertig getextet und präsentierte „Mer sin jeck/ so jeck wie janz Jläbbisch“ an diesem Tag erstmals live vor Publikum.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |