Sozialpädiatrisches Zentrum
Zukunftsweisende Förderung für Kindern
- Dr. Jonas Kreth (l.) und Dr. Roland Adelmann, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin.
- Foto: Klinikum Oberberg
Oberberg. Zukunftsweisende Förderung für Kinder und Jugendliche: Mit der interdisziplinären Diagnostik und Förderung von Kindern und Jugendlichen im „Sozialpädiatrischen Zentrum“ schließt sich im Oberbergischen Kreis eine Versorgungslücke.
Das Zentrum, das zur Kinderklinik des Klinikum Oberberg gehört, stellt eine spezialisierte, multiprofessionelle und ambulante Betreuung von Kindern mit Beeinträchtigungen der körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklung sicher.
„Wir können im Rahmen dieses Zentrums Kompetenzen bündeln und Eltern endlich eine wohnortnahe Versorgung anbieten“, freut sich Dr. Roland Adelmann, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin.
Unter der Leitung des erfahrenen Neuropädiaters Dr. Jonas Kreth wird aktuell ein ambulantes Angebot für Diagnostik und Betreuung aufgebaut.
Wer kann behandelt werden?
Das SPZ Oberberg richtet sich an junge Patientinnen und Patienten mit vielfältigen Herausforderungen, darunter sprachliche Entwicklungsverzögerungen, motorische Entwicklungsstörungen, Epilepsien, syndromale Erkrankungen wie das Down-Syndrom, chronische Kopfschmerzen, Frühgeborenen-Nachsorge, Regulationsstörungen sowie Bewegungsstörungen wie Cerebralparesen.
„Unser Ziel ist es, nicht nur exzellente medizinische Behandlung zu bieten, sondern auch einfühlsame Fürsorge und persönliche Beratung für die betroffenen Familien sicherzustellen“, sagt Dr. Kreth, der zuletzt am SPZ des Klinikums Leverkusen tätig war.
Als kinderärztlich geleitete Einrichtung arbeitet das SPZ interdisziplinär und multiprofessionell. Das erfahrene Team setzt sich zusammen aus Neuropädiatern, Kinderärzten, Psychologen, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Logopäden, Heil- und Sozialpädagogen sowie EEG-Assistentinnen. Durch diese enge Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen wird eine ganzheitliche Betreuung gewährleistet, die sich an den individuellen Bedürfnissen der Kinder und ihrer Familien orientiert.
Kindern uneingeschränkte Entwicklung ermöglichen
„Wir wollen Kindern eine möglichst uneingeschränkte Entwicklung ermöglichen und den Familien Unterstützung bieten“, betont der Leiter des SPZ Oberberg. „Neben der medizinischen Betreuung legen wir großen Wert auf psychosoziale Unterstützung und die Förderung der Ressourcen und Stärken unserer Patientinnen und Patienten.“
Das SPZ Oberberg kooperiert mit niedergelassenen Kinderärzten, Therapeuten, Frühförderstellen, Schulen, Kindergärten und dem Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises.
Derzeit befindet sich das SPZ noch im Aufbau. Dafür hat das Klinikum Oberberg geeigneten Räumlichkeiten in Wiehl-Bomig angemietet. Frühestens im April kann das SPZ seine Arbeit aufnehmen. Bis dahin können noch keine Anmeldungen entgegengenommen werden. Sobald das SPZ startbereit ist, werden die Kontaktdaten auf der Website der Kinderklinik veröffentlicht.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |