IHK-Wettbewerb
„Going Circular“: Ehrung auf :metabolon

IHK-Präsidentin Dr. Nicole Grünewald (3.v.r.) und Jurymitglied Markus Müller-Drexel (r.) sowie Laudator Horst Behr (l.) gratulieren den ausgezeichneten Unternehmen.
  • IHK-Präsidentin Dr. Nicole Grünewald (3.v.r.) und Jurymitglied Markus Müller-Drexel (r.) sowie Laudator Horst Behr (l.) gratulieren den ausgezeichneten Unternehmen.
  • Foto: Aliki Monika Panousi

Oberberg. Die IHK Köln zeichnete zum zweiten Mal die besten Beiträge zu ihrem Wettbewerb „Going Circular“ auf :metabolon in Lindlar aus. Sieger ist das Unternehmen Concular UG aus Stuttgart, das eine Software für die Wiederverwendung von Baumaterialien entwickelt hat. Auf Platz zwei kam die Firma Mey aus Albstadt, den dritten Platz erhielt das Startup Eeden aus Mönchengladbach; beide Unternehmen konnten mit Konzepten zum Textilrecycling überzeugen.

Monika Lichtinghagen-Wirths, Geschäftsführerin des Bergischen Abfallwirtschaftsverbandes (BAV) und Mitinitiatorin des Wettbewerbs, eröffnete die Preisverleihung „Going Circular“.

„Zirkuläre Wertschöpfung ist bereits seit einigen Jahren eines der Kernthemen im Projekt :metabolon. Es ist unser übergeordnetes Ziel, gemeinsam mit allen Akteuren den Weg von der linearen Wirtschaft hin zur zirkulären Wertschöpfung zu bestreiten. Umso mehr freuen wir uns, erneut Teil dieses innovativen Wettbewerbs zu sein, die spannenden Projekte kennen zu lernen und branchenunabhängige Vorreiter mit ihren nachhaltigen und zirkulären Projekten als Finalisten auszuwählen und heute vor Publikum zu prämieren“.

Bei der Preisverleihung würdigte IHK-Präsidentin Dr. Nicole Grünewald die innovativen Konzepte der Unternehmen.

„Die drei Top-Finalisten haben mit Ideen für Branchen mit besonders hohem Verbrauch an Energie und Rohstoffen überzeugt. Hier sind das Einsparpotenzial und der zu erwartende Effekt dementsprechend besonders groß. Als Stimme der Wirtschaft machen wir uns stark für nachhaltige Strategien“, so Grünewald.

Vier weitere Beiträge hatten es ins Finale geschafft, darunter die Nümbrechter Firma Sarstedt. Mit ihrem Nachfüllsystem für Pipettenspitzen sowie der Rückgewinnung von Kunststoffmaterialien beweist sie, dass Kreislaufwirtschaft und Materialeinsparung auch dort möglich sind, wo hohe Hygienestandards gelten.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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