Rhetorik-Wettbewerb
Der Sieger ist: Kaj Andrys
- Die Teilnehmenden mit Jurymitgliedern und Moderatorin des „Oberbergischen Rhetorik-Wettbewerbs 2026“.
- Foto: Joachim Lüdcke
Oberberg. Spannender „11. Oberbergischer Rhetorik-Wettbewerb“ der Rotary-Clubs Oberberg. Kaj Andrys siegt knapp vor Tjark Behrends und Vincent Loth.
Der Wettbewerb der Rotary Clubs Wipperfürth-Lindlar/Romerike Berge, Gummersbach, Gummersbach-Oberberg, Wiehl-Homburger Land und des Rotaract Clubs Oberberg wurde im St.-Angela-Gymnasium Wipperfürth ausgetragen. Vor zahlreichen Zuschauern präsentierten die zehn Teilnehmenden aus den gymnasialen Oberstufen oberbergischer Schulen ihre Beiträge einer neunköpfigen Jury unter der Moderation von Cornelia Rebbereh vom RC Wipperfürth-Lindlar/Romerike Berge.
Bewertungskriterien
Die Jury aus jeweils zwei Mitgliedern der ausrichtenden Rotary Clubs und einem Mitglied des Rotaract Clubs Oberberg bewertete nach einer Vielzahl von Kriterien Präsentation und Inhalt der Vorträge und legte großen Wert auf die freie Rede. Bei den Redebeiträgen wurde darauf geachtet, ob das Thema beherrscht und die Inhalte sachlich korrekt ausgedrückt wurden. Die Schülerinnen und Schüler sollten auf ihre Argumentation, Emotionalität und Überzeugungskraft achten und diese richtig einsetzen. Ebenso wurden der Einsatz von Körperhaltung, Originalität des Vortragsstils und von Lautstärke, Tempo und Pausen der Redebeiträge bewertet.
Im ersten Teil des Nachmittags trugen die Teilnehmer in maximal acht Minuten ein selbstgewähltes Thema vor. Die Themen reichten von „Wachstum von Incel-Communities im Zeitalter sozialer Medien“ über „Rechtsextremismus und Stille“ und kritischer Betrachtung des Schulsystems bis hin zu Themen, wie „Graffiti – ein Spannungsfeld zwischen Kunst und Sachbeschädigung“, die Übernahme von Verantwortung und die Erwartungshaltung der Gesellschaft.
In zwei weiteren Beiträgen wurden das Für und Wider einer Wehr-/Zivildienstpflicht und zur Umsetzbarkeit einer Altersbeschränkung beim Zugang zu Social Media vorgestellt.
In der Beratungspause der Jury begeisterten Musizierende des St.-Angela-Gymnasiums Teilnehmende und Publikum.
Im zweiten Teil des Wettbewerbs durften die Teilnehmer zu einem zugelosten Thema in einer zweiminütigen Stegreifrede ihr rednerisches Talent unter Beweis stellen.
Den dritten Platz errang Vincent Loth mit seiner Rede zum Thema „Erwartung – oder Ich?“ und seiner Stegreifrede zum Thema „Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert“. Der zweite Platz ging an Tjark Behrends mit seiner Rede zum Thema „Rechtsextremismus und Stille“ und der Stegreifrede zum Thema „Nur Persönlichkeiten bewegen die Welt, niemals Prinzipien“.
Kaj Andrys konnte mit seiner Rede zum Thema „Wehrpflicht – Gefährdung VON oder Weg ZUR Freiheit“ und der Stegreifrede zum Thema „Die Revolution ist die erfolgreiche Anstrengung, eine schlechte Regierung loszuwerden und eine schlechtere zu errichten“ die Jury überzeugen und gewann mit knappem Vorsprung den „11. Oberbergischen Rhetorik-Wettbewerb“.
Die Sieger erhielten Geldpreise und alle Teilnehmenden einen Buchgutschein. Die beiden Erstplatzierten werden das Oberbergische im Juni beim Distriktfinale der Bestplatzierten der regionalen Rhetorikwettbewerbe vertreten.
Den mit 500 Euro dotierten Schulpreis zur Förderung kommunikativer Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler nahm Nadine Heidelberg für das St.-Angela-Gymnasium entgegen.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |