Solidarität mit der Ukraine
Apfelbaum als Zeichen für Frieden und Leben

Lasse Neuburg und Matthias Heuer von der Stadt Wiehl mit HBW-Bewohner Heinz Gerd Rees und Petra Kaufmann (Pädagogische Leitung HBW). Bewohner*innen des „Hauses am Konradsberg“ platzierten sich neben dem Tisch mit Bild und Postkarten des Friedensbaums.
  • Lasse Neuburg und Matthias Heuer von der Stadt Wiehl mit HBW-Bewohner Heinz Gerd Rees und Petra Kaufmann (Pädagogische Leitung HBW). Bewohner*innen des „Hauses am Konradsberg“ platzierten sich neben dem Tisch mit Bild und Postkarten des Friedensbaums.
  • Foto: HBW/F. Jansen

Wiehl. Als Zeichen der Solidarität mit der Ukraine pflanzten Bewohner*innen des „Hauses für Menschen mit Behinderung“ (HBW) Wiehl ein Apfelbäumchen.

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“, soll Martin Luther einst gesagt haben. Angesichts des Krieges in Europa ist es dieser Spruch, der den Bewohner*

innen des HBW-Hauses Ruhe und Zuversicht spendet - und den Anstoß dafür gab, einen Apfelbaum als Zeichen für den Frieden, das Leben und der Solidarität mit der Ukraine zu pflanzen.

Die Nachrichten vom Kriegsausbruch in Europa haben natürlich auch die HBW-Bewohnerschaft erreicht. Mit leicht verständlichen Video-Clips und vielen Gesprächen kommen die Mitarbeiter des HBW dem Informationsbedürfnis der Bewohnerschaft nach. „Die Sorgen und Ängste unter unseren Bewohnern sind angesichts des Kriegsausbruchs riesig. Sie sorgen sich um ihre Sicherheit, mehr noch aber um das Wohlergehen der Menschen in der Ukraine. Das Bedürfnis, etwas zu tun, ist sehr groß,“ erklärt Petra Kaufmann, Pädagogische Leitung des HBW. Diesem Bedürfnis kam man mit der symbolischen Pflanz-Aktion nun nach.

Das Pflanzen des Baumes übernahm die Stadt Wiehl durch Lasse Neuburg und Matthias Heuer vom städtischen Garten- und Landschaftsbau. Bewohner Heinz Gerd Rees bedankte sich im Namen der Hausgemeinschaft bei den beiden für ihre Unterstützung.

Gemeinsam mit HBW-Mitarbeiter Wolfgang Dörscheln hatte Bewohner Dieter Brinkmann den Baum ausgesucht und sich dabei für die Sorte Boskop entschieden.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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