33 Jahre Fastelovend
HMJ zeigt seine Geschichte im Heimatmuseum
- Gründungsmitglieder und ehemalige Dreigestirns-Mitglieder der „Hetdörper Mädche un Junge“ sind stolz auf die 33-jährige Historie ihres Vereins (v. r.): Karl-Heinz Hüll, Geschäftsführer und ehemaliger Bauer, Martin Woutenar, zweiter Vorsitzender und ehemaliger Prinz, Josef Landwehr, Vorsitzender und ehemaliger Prinz sowie Michael Monius, ehemalige Jungfrau. Foto: Gabi Knops-Feiler
- hochgeladen von Angelika Koenig
Hitdorf (gkf). Wer durch die Räume des Hitdorfer Heimatmuseums „Türmchen Am Werth“ geht, begegnet nicht nur Orden, Kostümen und historischen Fotografien. Es sind vor allem Erinnerungen, die das Museum derzeit prägen. Passend zum jecken 33-jährigen Jubiläum präsentiert die Karnevalsgesellschaft „Hetdörper Mädche un Junge“ (HMJ) eine umfangreiche Ausstellung der Vereinsgeschichte. Auf zwei Etagen wird die Entwicklung der Gesellschaft nachgezeichnet, die den Hitdorfer Fastelovend seit mehr als drei Jahrzehnten mitgestaltet und entscheidend geprägt hat. Zu sehen sind Exponate aus den Anfängen bis in die Gegenwart.
Bei der Eröffnung erinnerte HMJ-Vorsitzender Josef Landwehr an die Vereinsgründung im Juni 1993. „Wir sind stolz auf das, was wir in 33 Jahren erreicht haben“, betonte Landwehr. Mit rund 430 Mitgliedern zähle man heute zu den größten Zusammenschlüssen am Ort. Besonders die intensive Kinder- und Jugendarbeit genieße einen hohen Stellenwert.
Zu den Blickfängen der Schau gehört ein Puppen-Dreigestirn im Ornat. Es stand während der Pandemie auf der Bühne und erinnert an eine Zeit, in der Veranstaltungen nur eingeschränkt möglich waren. Mit einem Schmunzeln bemerkte der zweite Vorsitzende Martin Woutenar: „Das war das pflegeleichteste Dreigestirn, das wir jemals hatten.“ Einen besonderen Platz innerhalb aller bisherigen Dreigestirne nimmt das erste Trifolium ein, zu dem der damalige Vorsitzende und erste Prinz Walter Gerhards gehörte. Und: Drei jeweils rund einstündige Filme zeigen Umzüge, Proklamationen, Sitzungen und weitere Höhepunkte aus 33 Jahren. Dass die Erfolgsgeschichte der HMJ überhaupt begann, war ursprünglich eher ein Zufall. Nach dem Besuch eines Karnevalszuges im benachbarten Köln-Langel entstand die Idee, auch in Hitdorf einen eigenen Zug zu organisieren. Aus dieser spontanen Überlegung entwickelte sich innerhalb nur weniger Monate eine neue Gesellschaft.
Der Überblick im Heimatmuseum Am Werth 1 in Hitdorf kann noch bis Ende Oktober besucht werden. Öffnungszeiten bei freiem Eintritt sind jeweils sonntags von 14.30 bis 17 Uhr. Weitere Infos: https://heimatvereinhitdorf.wordpress.com
Redakteur/in:RAG - Redaktion |