Aktionsgemeinschaft Opladen mit „frischem Wind“
Dirk Pott ist neuer Vorsitzender
- Regine Hall-Papachristopoulos (l.) schied nach 14 Jahren als Vorsitzende aus dem AGO-Vorstand aus. An ihre Stelle rückte Dirk Pott (2.v.r.), während Jacqueline Jackmuth (3.v.l.) als Stellvertreterin fungiert. Susanne Trösser (r.) und Michael Kopp (2.v.l.) wurden ebenfalls einstimmig im Amt bestätigt. Foto: Gabi Knops-Feiler
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Opladen (gkf). Die Aktionsgemeinschaft Opladen (AGO) hat einen Wechsel an ihrer Spitze vollzogen. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung im Probierwerk wählte die Versammlung den bisherigen zweiten Vorsitzenden Dirk Pott einstimmig zum neuen Vorsitzenden. Er folgt auf Regine Hall-Papachristopoulos, die nach 14 Jahren nicht erneut kandidierte.
Für die 64-jährige Juristin endet damit eine prägende Zeit an der Spitze der Interessenvertretung von Handel und Gastronomie in Opladen. Die Entscheidung zum Rückzug sei ihr nicht leichtgefallen, bekannte sie. Inzwischen beanspruche ihre berufliche Tätigkeit deutlich mehr Zeit. Zudem kümmere sie sich um ihre 93-jährige Mutter. „Auf der einen Seite ist es schade, auf der anderen Seite bin ich froh, dass wir so viel erreicht haben“, erklärte Regine Hall. Nun sei es Zeit für „frischen Wind“. Der AGO wolle sie als Mitglied verbunden bleiben. Auch einen späteren Wiedereinstieg schloss sie nicht aus.
Dirk Pott setzte unmittelbar nach seiner Wahl ein Zeichen für den angekündigten Generationswechsel. Als neue Stellvertreterin wurde auf seinen Vorschlag Jacqueline Jackmuth gewählt. Die junge Organisatorin hatte bereits seit dem vergangenen Jahr Aufgaben im Veranstaltungsbereich übernommen, erstmals die Gesamtverantwortung für den letzten Ostermarkt getragen. Pott bezeichnete sie als „echten Glücksfall“ für die AGO. Ebenfalls einstimmig bestätigt wurden Susanne Trösser und Michael Kopp als weitere Vorstandsmitglieder. Schatzmeister Dieter Miseré bleibt für die Finanzen zuständig.
Dabei wurde deutlich, dass die AGO wirtschaftlich solide aufgestellt ist, selbst wenn der Haushalt 2025 mit einem Minus von knapp 2.800 Euro abschließt. Als Ursache für die Unterdeckung nannte der Vorstand eine unerwartet hohe Stromrechnung. Inzwischen sei das Problem geklärt worden, zudem habe die AGO günstigere Tarife abgeschlossen. Ab 2026 werde mit einer Entlastung gerechnet. Unverändert bleibt die monatliche Aufwandspauschale für den Vorstand in Höhe von 600 Euro.
Neben den Finanzen standen Investitionen und Projekte auf der Tagesordnung. Die Mitglieder beschlossen einstimmig, 1.600 Euro für die Entwicklung einer neuen Internetseite bereitzustellen. Zudem sollen künftig Kabelbrücken mit integrierten Rollstuhlfahrerrampen die Barrierefreiheit bei Veranstaltungen verbessern. Dafür hat die AGO Fördermittel in Höhe von 950 Euro von der Politik erhalten.
Mit Blick auf die Zukunft laufen die Vorbereitungen für große Veranstaltungen 2027. Den Auftakt bildet der Ostermarkt vom 27. bis 29. März. Den Schlusspunkt setzt traditionell der Weihnachtsmarkt vom 18. November bis zum 30. Dezember. Langfristig plant die AGO außerdem eine Spendenaktion zur Sanierung der blauen Weihnachtsmarkthäuschen. Rund 1.000 Quadratmeter Fläche sollen neu gestrichen werden.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |