Neue Partnerschaft mit der NYU besiegelt
Uni Köln baut Zusammenarbeit mit New York University aus

Symbolbild KI-generiert, kein echtes Foto. Die hier abgebildeten Menschen existieren nicht. | Foto:  KI-generiert mit ChatGPT/OpenAI
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Von Köln bis New York wird künftig enger zusammengearbeitet: Die Universität zu Köln und die New York University haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Forschung, Lehre und der Austausch von Studenten und Wissenschaftlern sollen ausgebaut werden. Erste gemeinsame Projekte gibt es bereits, weitere sollen folgen. Für 2027 ist schon ein Symposium in Köln geplant.

Köln und New York rücken wissenschaftlich näher zusammen: Die Universität zu Köln und die New York University haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Der Kölner Rektor Professor Dr. Joybrato Mukherjee und NYU-Präsidentin Professorin Dr. Linda G. Mills unterzeichneten den Kooperationsvertrag in New York.
Mit der Vereinbarung wollen beide Hochschulen ihre bereits bestehende Zusammenarbeit dauerhaft festigen und weiter ausbauen. Im Mittelpunkt stehen Forschung und Lehre sowie der Austausch von Wissenschaftlern und Studenten. Auch gemeinsame Bildungs- und Forschungsveranstaltungen sind vorgesehen.
Damit die Kooperation nicht nur auf dem Papier steht, wollen sich Vertreter beider Universitäten regelmäßig treffen. Dabei sollen gemeinsame Aktivitäten koordiniert, organisiert und bewertet sowie neue Projekte auf den Weg gebracht werden.
Für die Universität zu Köln bedeutet die Partnerschaft einen weiteren Ausbau ihrer internationalen Zusammenarbeit. Rektor Joybrato Mukherjee sieht darin neue Möglichkeiten für Forscher und Studenten. „Mit dieser neuen Partnerschaft kommen zwei große, forschungsstarke Universitäten zusammen, um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Studierenden neue Kooperations- und Austauschmöglichkeiten zu eröffnen“, erklärt er. Davon sollen nach seinen Worten beide Seiten profitieren. Zugleich werde das transatlantische Netzwerk der Universität zu Köln gestärkt. Mukherjee dankte den Beteiligten, die das Abkommen vorbereitet haben.
Auch NYU-Präsidentin Linda G. Mills sieht in der Vereinbarung den Startpunkt für eine intensivere Zusammenarbeit. Beide Hochschulen verpflichteten sich zu gemeinsamen Forschungsvorhaben und wollten neue Möglichkeiten für den gegenseitigen Austausch schaffen. Unterzeichnet wurde die Vereinbarung in der Elmer Holmes Bobst Library der New York University. Von Kölner Seite waren neben Mukherjee auch die ehemalige Prorektorin für Internationales, Professorin Dr. Johanna Hey, sowie Dr. Eva Bosbach, Leiterin des Kölner Verbindungsbüros in Nordamerika, dabei.
Ganz bei null starten die beiden Hochschulen allerdings nicht. Schon heute arbeiten Wissenschaftler der Universität zu Köln und der NYU bei zahlreichen Forschungsprojekten zusammen. Die Kooperation reicht von den Geistes- und Naturwissenschaften bis hin zu Rechtswissenschaften sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.
Mit dem neuen Vertrag bekommen diese bestehenden Verbindungen nun einen gemeinsamen Rahmen. Gleichzeitig sollen weitere Projekte hinzukommen.
Der erste konkrete Termin ist bereits ins Auge gefasst: Voraussichtlich im Mai 2027 soll in Köln ein gemeinsames Symposium von Pflanzenwissenschaftlern beider Universitäten stattfinden. Es soll den Auftakt für weitere Aktivitäten unter dem Dach der neuen Partnerschaft bilden. (bn.)

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EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln

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